Genuss mit berlinspirit http://berlinspirit.de Mon, 23 May 2016 20:15:48 +0000 de-DE hourly 1 http://berlinspirit.de/wp-content/uploads/2016/01/cropped-01_StempelBerlin-Spirit_600-hell-1-32x32.jpg Genuss mit berlinspirit http://berlinspirit.de 32 32 Heilung – Kunst – Symbolkraft – mit der Seelenleserin Wera Fengler http://berlinspirit.de/heilung-kunst-symbolkraft-mit-der-seelenleserin-wera-fengler/ Sun, 22 May 2016 16:00:55 +0000 http://berlinspirit.de/?p=3393 21. Wochentipp – Thema

angenehm – wohltuend
Das Unbewusste Innere Ich
&
die Kunst der belebenden Heilung

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Wesen zu lesen, ist die Meisterschaft der tiefen Seele.
© Esther Klepgen (*1965), Autorin

In diesem Wochentipp möchte ich euch eine ganz und gar außergewöhnliche „Künstlerin“ vorstellen.
Dazu habe ich mir erlaubt die berufliche Biografie von Wera Fengler mal – einfach so,
so einfach – kurz und knackig auf den Punkt zu bringen.

Modedesign-Studium in Berlin – Chef-Mode-Designerin bei Betty Barclay – Ausbildung zur Heilpraktikerin/Therapeutin – anschließend mit eigener Praxis für Heilkunst – Seelenleserin – MEDIUM – Heil-Kunst – Symbol-Kunst & allegorisch neugestaltete, der Zeit angepasste Chakren-Zeichen

Naturelement, habe ich hier nur das aufgeschrieben, was ihre berufliche Laufbahn und ihre begnadete Berufung betrifft.
Ansonsten ist diese umtriebige Dame, die aus Marburg an der Lahn stammt, Mutter zweier Kinder und Großmutter von zwei Enkelinnen. Ihre mediale Berufung entdeckte sie durch ein schicksalhaftes Jahr 2005, begleitet von Verlust, Tod und einer Krebserkrankung.
Sich den in der Stille übermittelten Botschaften (Channeling) voller Selbstvertrauen hin glaubensstark zu öffnen, machte sie demütig und ließ sie geduldig, gelassen und besonnen üben, um die Nachrichten als Kanal auch annehmen zu können.

Es gelang ihr sich selbst zu heilen. Heute lebt sie, bewusst sich selbst vertrauend, liebevoll ihren Beruf, ihre Kunst und ihr Alltagsleben aus.

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Für mich persönlich ist es immer wieder unglaublich spannend, was für einmalige, interessante und vor allem begnadete Menschen es gibt.
Wera ist eine von diesen Menschen, welche durch eigenes „Leid“ authentisches Wissen und Erfahrungen medial, gefühlvoll und herzlich in einer wohligen, zauberhaften Praxis ihr „inneres Wissen“ weiter vermitteln können.

  • Es beschwingt mich seelisch und geistig, wenn ich mich mit ihr unterhalte, ob ihres reichhaltigen und auch kreativen Wissens.
  • Es berührt mich und macht mich sprachlos, wenn ich mir ihre kraftvolle farbige Symbol-Malerei anschaue.
  • Es begeistert mich, wie sie Menschen mit Hilfe ihrer sowohl medialen Gabe, als auch mit Hilfe ihres medizinischen Wissens hin zu ihrer eigenen Selbst-Heilung führt.
  • Es erstaunt mich, dass Wera dazu auch noch ein absolut kreatives, künstlerisches, handwerkliches Talent hat. Ich liebe ihre Holzengel und ihre Bilder.

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Wera vermittelt durch ihr (Be)Handeln – ihr Können. Durch ihre Person zeigt sich gleichzeitig wie reichhaltig ein erfüllt gelebtes Leben sein darf, welches wiederum für ihre Mitmenschen bereichernd wirkt.
Der Begriff Kunst beinhaltet eben mehr als nur das schöpferische Gestalten und Schaffen von Werken, wie Malerei, Musik oder Literatur für die der Mensch Begabung und ein bestimmtes Können braucht.

Denn das Wort Kunst – leitet sich ab aus dem urgermanischen Verb kunnana – wissen (wie man etwas tut), später können. Kunst kommt also von Können.
Die Heil-Kunst, die Wera beherrscht, ist getragen von der Tätigkeit, die im Können liegt. Die Entwicklung hin zu ihrer Berufung beruht auf Lernen, Übung, Wissen, Wahrnehmung, Vertrauen und Intuition.

Ihr Leben ist das Ergebnis einer kreativ Lernenden, die sich selbst vertrauend immer wieder dem Fluss ihres Lebens-Prozesses anvertraut hat.

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Weras Kunst des medialen Heilens hat mit der der platten Volksmund-Esoterik und TV-Esoterik aber so rein Garnichts gemein. Ihre Kunst des Heilens, das Zeichnen von Symbolen, das Kreieren der neuzeitlichen Chakren-Symbole, sowie das Gestalten ihrer Skulpturen, all das entspringt ihrer nie endenden, aus sich selbst heraus vertrauenden Lern- und Lebensfreude, dieser Daseinsfreude sich immer wieder fundamentales Wissen anzueignen und in der Lage zu sein, dem, was sich ihr dann in ihrem Inneren offenbart, vertrauend zu folgen.
Wera ist eine wahre, heilende Lebenskünstlerin, eine Seelenleserin, welche den Menschen, die sie aufsuchen viel über sich selbst offenbaren lassen kann.

Was wir von Wera lernen können?
Unserer Intuition zu vertrauen und wahrnehmend unserem Selbst zu vertrauen – Lust auf Neues und Veränderung zu entwickeln, Freude am Lernen in unserem Leben zu integrieren.
Wie meinte schon Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944), französischer Schriftsteller und Flieger.

Gib mir nicht das, was ich wünsche, sondern das, was ich brauche.
HERR, lehre mich die Kunst der kleinen Schritte. Amen.

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Meine Lieben, es ist mir ein persönliches Anliegen euch Begriffe wie Medium, Channel etc. nahe zu bringen:
Das Wort Medium – entstammt – lateinisch medium = Mitte, zu: medius = in der Mitte befindlich –

als Synonym, Bindeglied, vermittelndes Element, Zwischenglied – ist in der Parapsychologie (aus dem Griechischen „neben der Seelenkunde“) jemand, der für Verbindungen zum übersinnlichen Bereich besonders befähigt ist.
Daneben gibt es noch den Begriff Channeling (Medium auch Channel).
Dieser entstammte der amerikanischen New-Age-Bewegung aus den 1970er Jahren, welcher sich dann in den 1980er auch bei uns begrifflich etablierte.

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Leider wurden diese Begrifflichkeiten oder Bezeichnungen Medium von vielen Scharlatanen missbraucht. Auch gibt es keine wissenschaftlich anerkannten Beweise für die behaupteten Erfolge. Ok, bis auf eine klitzekleine Ausnahme, es sollen sich bereits 3.268 Prophetien der Bibel erfüllt haben. Der deutsche Informatiker Prof. Werner Gitt (Braunschweig) hat versucht, einen mathematisch orientierten Gottesbeweis vorzulegen, den das Schweizer Monatsmagazin „Factum“ (Berneck/Schweiz) veröffentlicht hat. Quelle: 2010 Kath.net

Ich habe es mir schon vor Jahrzehnten abgewöhnt, Menschen mit diesen wertvollen Fähigkeiten zu belächeln oder als Esoterik-Tante-Onkel zu bezeichnen.
Ok, außer diese hypothetisch heilenden Schwindler, die mit ihrem Grinsekatzen-Lächeln
– ich sende dir Licht und Liebe – säuselnd die Welt beglücken möchten.
Schwupps, da ich bin dann mal weg.

  • Ja, es gibt sie, die gruseligen Ego-Gurus, welche aus ihrem Manipulieren kräftig Profit schlagen.
  • Die Einen verklickern dir, dass du „glauben“ musst – denn, oh Schreck, wenn du ungläubig bist, wird dir Leid drohen.
  • Noch besser sind die selbsternannten medialen Alleswisser, wenn sie dich glauben machen, dass sie dir das Heilsversprechen gleich beim Geld abliefern mitliefern.
  • Besonders übel ist die Masche weltbekannter Organisationen, hinter denen für Suchende nicht immer gleich zu erkennen ist, dass sich dahinter rein kommerzielle oder machtpolitisch-religiöse Interessen verbergen. Als Extrembeispiele nenne ich hier nur Scientologen und „Gotteskrieger“.

ABER – es gibt auch „das Medium“, welches sich seinem Ego gestellt hat und sein „wahres Ich“ befreit hat, denn ein Medium hat als Kanal absichtslos und wertefrei zu sein!
Und da auch ein Medium seine Miete bezahlen, sich ernähren muss, ist es völlig rechtens dieses Medium auch zu entlohnen.

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Wie immer empfehle ich im Vorfeld zu fragen und zu prüfen:

Denn es ist immer fraglich, welche Perspektive ich hinsichtlich meines seelischen und körperlichen Weiterkommens eingenommen habe. Hier kann ich nur anregen mir das bewusst zu machen, was ich mir insgeheim oder offen von einem Medium erhoffe zu erhalten.

Ob das Medium vertrauenswürdig ist, kann ich nach meinen persönlichen, menschlichen Fakten sammeln und auswerten nur beschränkt beantworten, denn wie glaubwürdig sind die Quellen meiner Fakten?
Selbstverständlich ist es hier ein „MUSS“ seine eigene Absichten zu hinterfragen, da der Wunsch nach Hilfe von außen schnell dominiert. Ist ja auch verführerisch sich dem Traum hinzugeben von „ich lege mich auf die Liege, lasse das Medium machen und alles ist dann gut“, ohne irgendwelche Eigenleistung zu erbringen, versteht sich. 

Ego-Tänze sowohl bei einem Medium, als auch bei mir selbst müssen zur Prüfung mit einbezogen werden. Zusätzlich beeinflussen uns religiöse und kulturelle Prägungen. Nichts lässt sich trotz Fakten-Sammlung und Empfehlungen eindeutig klären.
Hier ist der Einzelne aufgerufen sich seiner inneren Führung anzuvertrauen und sich von dem eigenen Wunschdenken zu befreien, dass ein anderer Mensch sein Leben richten könnte.

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Ich persönlich tue immer gut daran – Botschaften – im Prozess der Entwicklung zu prüfen.
Denn es ist für mich gut zu wissen welche Absicht hinter den  Angaben des Mediums stehen und vor allem welche Konsequenzen sich daraus für mich ergeben.
Kommen die Informationen vom Medium vorurteilsfrei und werden diese mit Akzeptanz vorgetragen, werde ich hilfreicher und bewusster, auch mit unbequemen Gefühlen und Nachrichten annehmend, auflösend klar kommen.

Ja, auf ungewöhnliche Behandlungsmethoden mit Skepsis zu reagieren ist immer angebracht und gesund.
Nur ein abschließendes Richtig oder Falsch wird es nie geben, denn alles fließt und ist für unsere persönliche Seelenarbeit in diesem Prozess-Zeitablauf einfach passend.

Hilfe zur Selbsthilfe, wie von Wera zu erhalten und seinen unbewussten Gefühlen und den begleitenden Emotionen, die einem das eigene Leben erschweren sich dann zu stellen, das fühlt sich aber so was von einem befreienden, lebendigen und vertrauensvollen GUUUUT in unser aller Dasein an.

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Die Kunst des Heilens

 

Der Arzt ist ein Künstler.
Der Trieb, den Leidenden zu helfen,
war die erste Quelle der Heilkunst,
und auch heute muss es so bleiben,
wenn die Kunst rein und edel und für den Künstler
sowie für die Menschheit beglückend sein soll.
Christoph Wilhelm von Hufeland (1762 – 1836), deutscher Mediziner, königlicher Leibarzt von Preußen

 

denn

 

Die edelste Aufgabe der Heilkunst besteht darin, sich selber überflüssig zu machen.
Ludwig Griesselich (1804 – 1848), war Herausgeber der wichtigen homöopathischen Zeitschrift »Hygea«

 

 

Seelenarbeit

 

Kinderaugen sagen so viel, erzählen Bände!
Warum bemühen sich so wenig Menschen darin zu lesen?
Klar und deutlich drücken sie noch all das aus, was die Erwachsenen verbergen,
und die Kinder sollen es von ihnen lernen – das Verbergen –
Man müsste eine Schule gründen,
in der Kinder den Erwachsenen lehren wieder natürlich zu sein, wahr zu sein!
Die Welt würde besser werden und es gäbe weniger psychisch Kranke.
Reden mit den Augen!
Ich traf nur selten einen Erwachsenen,
der diese Kunst beherrscht hat: die Seele nach außen kehren und zeigen wer sie ist.
© Irina Rauthmann (*1958), deutsche Aphoristikerin und Lyrikerin

 

Nachdenkens-Wert

 

Erfahrung, nicht lesen und hören ist die Sache.
Es ist nicht einerlei, ob eine Idee durch das Auge oder das Ohr in die Seele kommt.
Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799), deutscher Physiker und Meister des Aphorismus, Quelle: Lichtenberg, Sudelbuch F, 1776-1779. [F 288]

 

Aber

 

Die Augen sind die Fenster unserer Seele, in denen unsere Gefühle klar zu lesen sind.
© Kurt Haberstich (*1948), Schweizer Buchautor und Aphoristiker

 

Heilkunst

 

Kunst kann Blindheit nicht heilen,
aber sich selbst sehen lassen.
© Anno Bergmann (*1980), deutscher Künstler

 

Der Ausklang

 

In uns selbst, nicht in der Außenwelt sehen wir die Fülle der Erscheinungen.
Die kleinlichen Menschen kennen in ihrer Leere und Enge fast nichts,
die weiten Seelen umspannen in sich selbst die ganze Welt.
Sie müssen arbeiten, lesen oder reisen, um die ewigen Gesetze zu finden.
Sie müssen sich nur in sich selbst versenken
und in ihren eigenen Gedanken Umschau halten.
Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues (1715 – 1747), französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller, Quelle: Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und herausgegeben von Fritz Schalk, Dietrich’sche Verlagsbuchhandlung zu Leipzig 1938

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Gerne möchte ich euch hier zum Abschluss Weras Internet-Adresse vorstellen, damit ihr euch selbst ein Bild von Weras Schaffens-Reichtum machen dürft:
http://www.wera-fengler.de/#Praxis%20f%C3%BCr%20Heilkunst

Ich wünsche, dass alles euch Befruchtende
wohlig euch zur rechten Zeit erreichen möge und ihr dieses
dann genussvoll spürend in eurem Leben genießen könnt
herzlichst eure Ute Weiss-Ding

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Dasein – Hier und Jetzt – Glaube – Die Magie des Mentalen – Dogmas – Leben http://berlinspirit.de/dasein-hier-und-jetzt-glaube-die-magie-des-mentalen-dogmas-leben/ Sun, 15 May 2016 14:09:49 +0000 http://berlinspirit.de/?p=3373 Wochentipp
Einfach so – (nicht) so einfach
Die Magie des Mentalen

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Leiden, Irrtum und Widerstandskraft halten das Leben lebendig.
Gottfried Keller (1819 – 1890), Schweizer Dichter und Romanautor

Drum prüfe,  was du wirklich aufgeben möchtest – denn Nichts ist jemals so, wie es scheint.

Glaube ist ein Sammelsurium aus:
Erfahrungen, Gedanken, Gefühlen, Unbewusstem und Einstellungen – um dann in uns als Überzeugung entweder sein Unwesen zu treiben oder in positiver Absicht uns sinnstiftend zu unterstützen.

Gelebtes Dasein – ein perfekter Mix aus Prägungen, Illusionen, Sinnestäuschungen und Zellerinnerungen, delikat fein gewürzt mit der Magie des Mentalen. Des Weiteren auserlesen, würzig schön unterstützt durch unsere ungesunden oder positiven Glaubensmuster. Mehr oder weniger wohlschmeckend offenbaren sich unbewusst oder bewusst unsere Glaubens-Grundsätze formgeworden in der Gegenwart und das Formgebende präsentiert sich dann später in der Zukunft.

ABER: Nur weil ich etwas erkenne oder mir etwas bewusst wird, was mir selbst entgegenwirkt, heißt dies noch lange nicht, dass ich bereit bin, mich davon zu verabschieden.
Veränderungsunwillen, schön unterstützt von innerlichem Widerstand und auch Unwissenheit über das weitere Vorgehen lässt uns gerne im Altbekannten verharren.
Unsere, uns begleitenden kleinen inneren Teufelchen (es gibt jede Menge davon) zum Beispiel wie: Ablehnung, Verletzbarkeit, Schuld, Enttäuschung, Unterdrückung, Bequemlichkeit, Verwirrung oder Abhängigkeit lassen uns ganz spitzfindig zusätzlich Glauben schenken, dass wir doch besser so weiter machen sollten wie bisher.

20-wochentipp-2 Dasein

Upps, ihr könntet folgern – das hatten wir doch schon letzte Woche – jetzt wird der ganze Kram schon wieder aufgebrüht.
Richtig, im letzten Wochentipp ging es „nachdenklich“ um Glaubensmuster betreffend „Mangel-Fülle in unserem Dasein“ und wie sie unsere Sichtweisen und Handlungen in unserem Leben dirigieren.
Konntet ihr schon einige eurer Glaubens-Grundsätze entschlüsseln hin zu einer gesünderen Lebensbejahung?

Es ist wie es ist, ich liebe es meine mich behindernden falschen Glaubensmuster aufzuspüren und zu „beleben“.
Ihr habt richtig gelesen „zu beleben“, insofern ich sowohl das Ausmaß der Behinderung, als auch das mich bisher schützende meiner Glaubens-Formeln bewusst fühlen, spüren möchte.

Tja, denn das alles wird lustig begleitet von Gefühlen und Emotionen.
Zu dem Thema Emotionen und Gefühle gibt es die unterschiedlichsten Theorien, in einem älteren Wochentipp findet ihr mehr dazu :
http://berlinspirit.de/gefuehle-fuehlen-emotionen-spueren-empfindungen-empfinden/

Und weiter geht es:
Denn erst wenn ich mir sicher bin, dass ich das Alte so nie in Frage gestellte „Geglaubte“ aufgeben kann und möchte – ja, erst dann werde ich in der Lage sein mir zu erlauben etwas Neues in mein Leben zu integrieren.

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Zur Info:
Glaubensmuster akzeptierend zu erkennen und gegebenenfalls zu verändern, das ist ein anhaltender Prozess des Wandels.
Ein absolutes „No-Go“ wäre dieses mal schnell zwischen Frühstück und Abendessen erledigen zu wollen.
Wir benötigen:

  • Zeit zur Bewusstwerdung, um zu erkennen, zu spüren und zu fühlen, um dann einsichtig zu werden.
  • Eine Zeit des Prüfens, ob wirklich die Zeit reif ist, um sich vom Überholten, Alten Glaubens-Modell wirklich zu verabschieden.
  • Eine Zeit zum Auszuprobieren, um ein neues Verhalten zu kreieren.
  • Und eine Zeit, um handelnd zu erleben, ob diese neue Einstellung und die dazu passenden Handlungsweisen auch wahrhaftig sich gut für uns und unsere Außenwelt anfühlen.
  • Einfach so – so einfach Zeit zu leben, um unser wahres Ich im Dasein intensiv zum Leben zu erwecken.

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Also lüften wir ein klein wenig den Schleier über die uns innerlich stressenden ungesunden Glaubensmodelle. Schauen wir uns mal an, was es da an netten bekannten oder unbekannten Glaubenssätzen geben könnte, welche uns abschneiden von einem Leben, welches wir gerne leben würden.

Welche zum Beispiel da wären wie:
“Niemand liebt mich, ich bin es nicht wert geliebt zu werden. Ich bin unbedeutend. Ich bin unvollständig. Ich bin ohne Hoffnung. Ich bin wertlos. Lasst mich bloß alle in Ruhe. Ich bin schuld daran, dass da wo ich bin Schlimmes geschehen wird. Immer geschieht etwas Schreckliches. Immer werde ich benachteiligt. Ich bin nicht gut genug. Es ist unverzeihbar, was andere mir angetan haben. Ich mache andauernd Fehler. Ich darf keinen Fehler machen. Immer muss ich alles alleine machen. Alles ist so schwer. Ich muss immer leisten. Ich verdiene nur Geld, wenn ich hart und viel arbeite. Ich verdiene es nicht, dass es mir gut geht. Das Leben ist unfair. Die Welt ist unfair. Die Menschen sind verlogen. Ich bin unfähig und andere sollen für mich machen. Und so weiter, und so weiter …“

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Werden wir unserer Glaubenssätze habhaft, können wir uns daran machen diese zu verändern. Schaut euch an, welche Desaster sich wie ein roter Faden durch euer Leben schlängeln. Wen macht ihr dafür verantwortlich? Nach dem Gesetz der Anziehung, macht es Sinn seiner eigenen Beteiligung an den Geschehnissen im Außen auf die Schliche zu kommen.

Wenn ich zum Beispiel denke: „Ich bin nicht gut genug“, werden mich noch ganz andere unbewusst, innerlich geführte Glaubens-Dialoge boykottieren und ein Leben führen lassen, welches nur begrenzte Erfolge beruflicher und privater Natur zulässt.
Hinzu kommen noch diffuse Angstgefühle in vielfacher Form wie z. B. Verlustängste wie Prestigeverlust, Verunsicherung etc.
Hier wird mich das Gesetz der Bestätigung einholen und immer wieder Situationen erleben lassen in denen ich irgendwann scheitere, in welcher Form auch immer. Und das kann wunderbar an eine ganze Generation weitergereicht werden, schicksalshaft verflochten mit dem Unbewussten durch die Schreckensherrschaft der Wiederholung.

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Ich zum Beispiel wiederhole die Szenerie der Verunsicherung bis heute, die mir meine Großmutter weitergereicht hat. Ein starkes Glaubens-Muster hat die Kraft verstandesgemäß komplett logisch zu argumentieren – hier wie in meinem Fall bin ich aufgerufen mir meine unterentwickelten oder nicht vorhandenen Fähigkeiten anzuschauen und mir diese zu vervollständigen und zu erarbeiten. Nur dann habe ich eine Chance aus meinem mich hindernden Verhalten auszusteigen.

Dazu habe ich von meiner Natur aus eine altruistische innere Einstellung, welche sich durch Uneigennützigkeit und Selbstlosigkeit kennzeichnet. Ich denke mir bei meinem Verhalten, wie z. B. Rücksicht auf Andere zu nehmen, überhaupt nichts – wohl aber machen mich ausgemachte Egoisten nervös, welche immer nur an ihren eigenen Vorteil denken. Ergo ist die Anlage, auch die Fähigkeit zur eigenen „Ichstärke“ bei mir nicht sonderlich ausgeprägt, also heißt es lernen, wie es sich anfühlt selbst eine Egoistin zu sein, um von einem Pol aus in den anderen zu wechseln und neue Fähigkeiten für ein gesünderes Leben zu entwickeln.
Offensichtlich müssen wir Menschen der Tatsache ins Auge schauen, dass unsere Gefühlsreaktionen uns aufzeigen wollen, dass etwas in unserem Leben fehlt, wie zum Beispiel Durchsetzungskraft, Abgrenzung, Genuss-Fähigkeit, Selbstbestimmung usw.

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Immer mit dabei ist die lieblich diffuse Polarität begleitet von hin und her schaukelnden Gefühlen. Beleuchten wir unsere Gefühle, werden wir unserer vorhandenen und auch fehlenden Fähigkeiten bewusst. Es muss uns eh bewusst werden, dass wir es sind, die die Wirklichkeit in „Gute und Böse Pole“ durch unsere Maßstäbe trennen. Es gibt nicht nur den einen Pol, das Leben ist viel zu vielschichtig, als dass es nur Gut und Böse gibt.  Zum Beispiel gibt es den Pünktlichen und Unpünktlichen, die Wertung macht den einen zum Guten den anderen zum Bösen. Aber es gibt aus der Sicht des Lebens Situationen eines jeden Menschen in denen es z. B. sogar angebracht ist unpünktlich zur Arbeit, Treffen zu erscheinen, denn wer will schon mit Raserei einen Autounfall riskieren.  Wir dürfen sehr wohl lernen es uns zu erlauben auch die anderen Pole zu leben um ganz zu werden – denn nur wer fühlend versteht, wird erwachsen GANZ werden.
Wenn wir gänzlich in der Lage sind diese beiden Gegenpole in ihrer Ausgeprägtheit wahrzunehmen, dann sind wir fähig die Gesamtheit des (unseres) Lebens sinnstiftend zu verstehen.

Meine Lieben, schaut hin, was schwächt euch und was nährt euch.
Schaut wohin euer Blick euch führt – denn gar köstlich verborgen ist die Illusion in der Wahrnehmung der sogenannten Wirklichkeit. Lernt euch fühlend, spürend kennen mit all euren fehlenden und vorhandenen Anlagen und Fähigkeiten, denn das fühlt sich aber sowas von einem lebendigen, genüsslichen und wohligen GUUUT in eurem Leben an.

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Ursprung

 

Gefühle, lebendig begraben unter einer ganz dicken Schicht Vernunft und Disziplin …
Hüte dich vor dem Tag, da ein Wort, ein Blick oder eine Geste sie zu neuem Leben erwecken, denn dann … werden sie dich begraben.
© Gabi Künzel (*1964), Schriftstellerin

 

Aktion

 

Lebendig ist, wer stark und edel strebt.
Die andern leben nicht, sie werden gelebt.
Friedrich Lienhard (1865 – 1929), deutscher Schriftsteller, und von 1920 – 1928 Herausgeber der Zeitschrift »Der Türmer«; Vorkämpfer der Heimatkunst; schrieb Dramen, Essays, Gedichte, Aphorismen und Romane

 

Denn

 

Das Leben stellt uns täglich
neue Prüfungsaufgaben,
damit wir lebendig bleiben.
© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker, Quelle: Ferstl, Wegweiser, 2005

 

Und

 

Nichts entledigt uns der Aufgabe, unser Leben zu meistern.
Und wer lebendig bleiben will, muss sich entwickeln, muss den Mut zum Wandel aufbringen.
Unbekannt

 

Handlung

 

Gequält war‘ er [Faust] sein Leben lang,
Da fand er mich auf seinem Gang,
Ich macht‘ ihm deutlich, dass das Leben
Zum Leben eigentlich gegeben.
Nicht soll in Grillen-Phantasien
Und Spintisiererei entfliehen.
So lang man lebt, sei man lebendig.

 

Denn

 

Genieße mäßig Füll und Segen,
Vernunft sei überall zugegen,
Wo Leben sich des Lebens freut.
Dann ist Vergangenheit beständig,
Das Künftige voraus lebendig,
Der Augenblick ist Ewigkeit.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann, Quelle: Goethe, Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827, Gott und Welt, aus dem Gedicht: Vermächtnis

 

Belohnung

 

Das Leben hat mich endlich wieder. Lebendig werden meine Glieder.
Ich bring der Welt das große Glück und dieses strahlt auf mich zurück.
© Irina Rauthmann (*1958), deutsche Aphoristikerin und Lyrikerin

 

Lebenspoesie

 

Was ist Glück?

 

Sich eins zu fühlen
mit dem Menschen, den man liebt.

 

Sich eins zu fühlen
mit dem All, das uns umgibt.

 

Sich eins zu fühlen
mit dem Baum, dem Stein, der Kreatur.

 

Sich wohl zu fühlen
im Gespräch, das die Gedanken höher fliegen lässt.

 

Sich dankbar fühlen
für das, was Dir das Leben bietet.

 

Sich ganz bewusst zu sein
des Körpers, den die Seele erst lebendig macht.

 

Sich schöpferisch,
gestaltend zu erleben.

 

Sich rühr’n zu lassen
von Musik, die Dich erfüllt, in Schauer hüllt.

 

Sich einzulassen
auf ein Buch, das Dir die neue Dimension erschließt.

 

Sich einzulassen
auf das Leben mit all seinen Facetten.
© Barbara Schwarz (*1946), Schreibende

Ich wünsche euch, dass alles euch Nährende in seiner Zeit
aus der strömenden positiven Magie des Mentalen auftaucht
und dass ihr dieses Lebendig-Sein
dann genussvoll spürend in eurem Leben genießen könnt
herzlichst eure Ute Weiss-Ding

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Unbewusstes – Glauben – Fülle – Mangel – Illusion http://berlinspirit.de/unbewusstes-glauben-fuelle-mangel-illusion/ Sun, 08 May 2016 15:00:17 +0000 http://berlinspirit.de/?p=3351 19-wochentipp-Titelbild fülle mangel

Wir glauben, auch wenn wir glauben, nicht zu glauben.
© Marion Gitzel (*1947), Schriftstellerin

Kindheit und ihre Prägungen – Unauslöschlich geworden in unserem Unterbewusstsein, in jeder Zelle unseres Körpers –  von Anbeginn unseres Daseins – Gefühltes,  Erlebtes, Geglaubtes, Gedachtes – bleibt verankert.
Empfindungen, die wie Gift in unserem Körper und in unserem Geist bis heute noch als Erwachsene uns immer noch unwissend, alles beherrschend auf falsche Fährten locken und unser Selbst vernebeln können.

Bewusster Glauben kann stärken und Kraft verleihen.
Denn wie schrieb schon Henri Frederic Amiel (1821-1881) – ein Schweizer Schriftsteller und Philosoph:

Glaube ist Gewissheit ohne Beweise.

Unbewusstes Glauben kann, so mehrdeutig wie es daher kommt, unsere Einsicht verzerren, schön in unserem Unterbewusstsein als Glaubens-Grundsatz verankert.
Wunderschöne Stilblüten treibend zeigt sich dies in unseren Handlungen im Außen, was sich in Ansichten, inneren Bildern, Anschauungen und dem Festhalten an Täuschungen manifestiert. Dieses wird dann noch fein angeheizt durch unsere Gedanken, unser Denken.

Ich befand die Worte von Honoré de Balzac (1799-1850),  einem französischen Schriftsteller, als sehr beruhigend, betreffend dem unbewussten Glauben auf die Schliche zu kommen:

Das intuitive Erkennen ist ein Erraten der Wahrheit, ein wahr-raten.

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 Oh je, ein Nachdenker-Wochentipp mit dem bewussten Glauben oder doch wahrscheinlicher den uns beherrschenden unbewussten Glaubens-Mustern, welche uns sowohl im Mangel, als auch in der Fülle mit all unseren täuschenden, begehrenden Begehrlichkeiten, Blendwerken, Wunschbildern und Einbildungen gerne im „Mangel- oder im Fülle-Denken“ gefangen halten.
Betonung liegt auf dem „Denken“, denn das, was ich tagein, tagaus unbewusst an Gedanken denke, wird sich meist im Außen manifestieren. Unsere Gedanken sind Kräfte, welche das zentrale Nervensystem zum entsprechenden Reagieren und Handeln anstößt. Vereinfacht ausgedrückt, speichert unser Gehirn alles, was es je verarbeitet hat an Gehörtem, Widerfahrenem, Gefühltem ohne Wertung und somit als richtig in unserem Unterbewusstsein ab. Dem Unterbewusstsein als Speicherstelle ist es schnurz piep egal, ob seine erhaltenen, dann gespeicherten Infos für uns gesund oder ungesund, förderlich oder lebenszerstörend waren.
Ergo, kommt niemand daran vorbei sich seine Glaubens-Grundsätze oder Glaubens-Muster bewusst zu machen, sei es durch eigene Kraft oder durch die Hilfe eines Therapeuten.

Denn der unbewusste Glauben, an was auch immer, wird beharrlich stärker sein, als jeder aufgesetzte Wille.

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Wenn wir zum Beispiel aus einfachen, bildungsarmen Verhältnissen entstammen und es aus eigener Kraft geschafft haben uns Bildung und eine gute Position zu „erarbeiten“, wird unser wollende Wille dieses „ich will dies oder das schaffen“ uns nur begrenzt nach oben steigen lassen.
Denn wenn der unbewusste Glaubens-Grundsatz zum Beispiel von  „ich bin nicht gut genug“ unerkannt sein Unwesen treibt, wird dieses Glaubens-Muster, bis es erkannt wird, uns so manche Chance nicht erkennen lassen oder uns umtriebig gegen uns selbst handeln lassen.
Es ist wie es ist, diese tief verankerten Glaubenssätze sind einfach vorhanden und uns oft nicht bewusst, da kann man sich noch so oft Fülle, Erfolg usw. wünschen oder mit positiven Affirmationen arbeiten.
Wenn man nicht wirklich aus tiefster innerer Überzeugung an die Berechtigung seiner ausgesendeten „Wunschziele“ glaubt, wird auch das ganze Fokussieren seiner Gedanken auf seine Absichten nichts nützen.
Besser viel besser ist es seine Glaubensgrundsätze im Leben ausfindig zu machen.
Macht euch einen nach dem anderen bewusst und zum wirklich guten ehrlichen Freund – so ein Freund kann einen vor so mancher Dummheit dann auch schützen.
Leider kenne ich  niemanden, auch solche nicht, die wie ich mit NLP gearbeitet haben, die in der Lage sind ihre Glaubens-Grundsätze wirklich umzuprogrammieren. Also ist es gesünder und besser sich einen erkannten Glaubens-Grundsatz-Freund zuzulegen. Denn wenn erkannt wird, wie veraltet dieser Satz ist – wird er seine Bedrohung verlieren. Ich persönlich finde die Arbeit mit sich und „The Work“ als sehr hilfreich um zum Beispiel unbewusste Gedanken, welche immer wieder automatisch ablaufen, zu erkennen, „umzuarbeiten“ und somit auch Gewohnheiten zu verändern.
Mentales Training braucht Zeit, viel Zeit.
Das ist ein Prozess, der viel Kraft aber auch Pausen beinhaltet. Nur die Heilung unserer psychischen und auch physischen Gesundheit erfordert dann halt als Preis die Prioritätsstufe 1 in unserem Leben.

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Was ist Fülle – ist dies nur eine Ansammlung von Materie oder die „Freiheit“ des Denkens?

Nichts Neues, denn bei dem Wort Fülle denken die meisten von uns als erstes an etwas Monetäres. Per se nichts schlechtes, nur ist die Polarität hier schon wieder feinsinnig umtriebig mit einem leisen Mangeldenken voll mit dabei.
Besser viel besser ist es meine Auslegung vom Begriff der Fülle klar mit Eigenschaften und dem, was für mich Fülle in meinem Dasein ausmacht, namentlich zu benennen. Denn was ich unter Fülle verstehe, ist für einen anderen Menschen unverständlich, weil er eine ganz andere Historie hat als ich.
Tja, und vielleicht ist die Fülle in meinem Leben dann ein Leben in Fülle, geformt von Erfolg, Wohlstand und Lebenszufriedenheit durch meine ethische Geisteshaltung, welche geprägt ist von Selbstbestimmung, Zuversicht, Dankbarkeit und Achtsamkeit mir und anderen gegenüber.
Unser Unterbewusstsein sorgt wahrlich zuverlässig dafür, dass unser sorgfältig abgespeicherter Gefühls- und Verhaltensplan automatisch abläuft. Und das lässt uns dann als Folge auf diesen Plan mehr oder weniger reagierend handeln, ob dann auf Fülle oder Mangel sei euch überlassen.

Hierzu dürft ihr euch gerne selbst die folgenden Fragen beantworten.

  • Was empfinde ich bei dem Begriff der Fülle –  spüre ich meinen Wohlstand, mein Wohlergehen?
  • Was bedeutet Fülle für mich – Reichtum oder gibt es dafür noch andere Begrifflichkeiten?

19-wochentipp-4 was is fülle fülle mangel

Nun wollen wir uns noch gelassen eine klitze-kleine Kleinigkeit betreffend des Mangels anschauen.

Denn Mangeldenken beinhaltet gerne Neid – mit all seinen ganz und gar förderlichen neidischen Gedanken. Ja ihr habt richtig gelesen, denn wenn ich mir erlaube Neid wahrhaftig zu fühlen und ich mir eingestehe, dass ich neidisch bin, so werde ich über kurz oder lang wissen, woran es mir in meinem Leben oder einer Situation wirklich mangelt.
Wenn ich weiß, woran es mir in meinem Leben mangelt, dann kann ich entscheiden, was ich tun darf, um meinen Mangel in Er-Füllung umzuwandeln. Und ob ich dafür bereit bin mir meine Gedanken bewusst zu machen und meine Gefühle erlaubend zu spüren und auch auszuhalten. Ob ich wirklich die Bereitschaft für das Umsetzen besitze oder auch die nötige Anstrengung für mein Begehren auch wahrlich erbringen möchte.

Fragen über Fragen, die schon alle eure Antwort in sich bergen:

  • Was ist Mangel – ein Gefühl nie genug von allem zu haben?
  • Was empfinde ich bei dem Begriff des Mangels – spüre ich meine Bedürftigkeit, meine Armut oder mein Elend?
  • Was bedeutet Mangel für den Einzelnen – dass immer andere „Schuld“ daran sind, dass es einem schlecht geht, in welchem Bezug auch immer?
  • Was setzt der Begriff der Fülle für Assoziationen im Einzelnen frei – Begierde oder Wunsch oder eine persönliche Zielsetzung?
  • Was setzt der Begriff des Mangels für Assoziationen im Einzelnen frei –  Begierde oder Wunsch oder eine persönliche Zielsetzung?

Fülle oder Mangel? 
                      Wieviel Macht hat das Unbewusste, das Unterbewusstsein?
Ist alles nur eine Illusion unseres Denkens?

19-wochentipp-5 Illusion fülle mangel

Meine Lieben, genug des Nachdenkens meinerseits über Glauben, unbewussten Mangel und Fülle.
Ade, der Ego tanzenden Überheblichkeit, denn diese ist eh nur ein Mangel an Menschenkenntnis und Selbsteinschätzung.
Wenden wir uns hin zu unserer eigenen uns innewohnenden Macht, uns selbst und somit auch andere Menschen (ok, nicht alle) zu lieben und wertzuschätzen, denn ein respektvoller Umgang mit uns selbst wird sich dann garantiert fortsetzend auch im außen sichtbar, frohsinnig manifestieren und das fühlt sich flugs aber sowas von einem  erfrischenden, sich achtenden Miteinander-Austauschen und füllig wohligen GUUUUT in unserem Leben an.

19-wochentipp-6 GUUUUT fülle mangel

 

Klingt kryptisch und ist so wahr…

 

Die meisten Menschen fühlen nicht,
sie glauben zu fühlen;
sie glauben nicht,
sie glauben zu glauben.
Denis Diderot, (1713 – 1784), französischer Philosoph der Aufklärung, Schriftsteller, Enzyklopädist, Literatur- und Kunsttheoretiker

 

und

 

Glauben heißt nicht wissen.
Wilhelm Weitling, (1808 – 1871), deutscher Frühsozialist, Schneidergeselle, schloss sich 1836 in Paris dem »Bund der Geächteten« an; Anhänger von L.A. Blanqui; beeinflusst von C.H. Graf Saint-Simon, entwickelte Weitling eine Theorie des Kommunismus, Quelle: Weitling, Das Evangelium des armen Sünders, 1845

 

… und was sagt der Mangel dazu?

 

Mangel an Fröhlichkeit ist meist auch Mangel an Menschlichkeit.
Edvard Grieg, (1843 – 1907), norwegischer Komponist

 

folgend

 

Der Mangel macht uns jeder Sünd‘ ergeben.
William Shakespeare (1564 – 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter, Quelle: Shakespeare, Die beiden Veroneser (The Two Gentlemen of Verona), entstanden 1589-1593, erste Druckfassung 1623

 

denn

 

Mangel und Verlust sind die Eltern der Habgier.
© Gerrit Donat (*1978), Autor und Werbetexter

 

beherzigenswert

 

Überfluss und Mangel machen blind.
© Ernst Ferstl, (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker, Quelle: Ferstl, Gedankenwege, Brockmeyer Verlag, 2009

 

Argumentationen der Fülle

 

Die Fülle des Möglichen ist der Feind des Wirklichen.
© Peter Amendt (*1944), Franziskaner, Quelle: »Wenn das Leben uns lehrt«

 

korrekt

 

Fülle braucht Leere, um sich zu erfüllen.
© Andreas Tenzer (*1954), deutscher Philosoph und Pädagoge

 

aber

 

Fülle des Herzens ist der Sonnenschein des Lebens.
Johann Friedrich Schink (1755 – 1835), deutscher Schriftsteller, Quelle: Schink, Lina von Waller. Ein Trauerspiel in drei Aufzügen. Bei Christian Friedrich Himburg, Berlin 1778. 2, Auftritt, Sievers

 

denn

 

Ohne den Mut zu einem Leben in Fülle,
bleiben nur zwei Fluchtmöglichkeiten:
ein halbes Leben oder ein Doppelleben zu führen.
© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker, Quelle: »Lebensspuren« erschienen im Geest-Verlag

 

Glaubensbekenntnis

 

Mit Glauben allein kann man sehr wenig tun, aber ohne ihn gar nichts.
Samuel Butler,1835 – 1902, britischer Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter.

 

abschließend das A und O

 

Die Fülle des Lebens ausleben – gibt ihm erst Sinn.
© Helmut Glaßl (*1950), Thüringer Aphoristiker

19-wochentipp-7 schlussbild fülle mangel

An dieser Stelle möchte ich meiner Freundin Nette Löffler von der Galerie Zeitschichtungen danken, die mir immer wieder gerne inspirierende Fotos aus ihrer umfangreichen Stiche-Sammlung zur Verfügung stellt.

Ich wünsche euch, dass ihr diese Woche nutzt
wandlungsfähig mit euch selbst und eurer Umwelt
achtsam und aufmerksam umgeht und dieses dann
genussvoll in eurem Leben genießen könnt
herzlichst eure Ute Weiss-Ding

 

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Monats-Prognose Mai – Ein Monat der munteren, ruhelosen Energien & Veränderungen. http://berlinspirit.de/monats-prognose-mai-ein-monat-der-munteren-ruhelosen-energien-veraenderungen/ Sun, 01 May 2016 15:00:13 +0000 http://berlinspirit.de/?p=3334  18. Wochentipp – Thema
Einfach so – (zeitlos) so einfach
VORSCHAU Mai 2016

18-wochentipp-mai vorschau

Du kannst deine Zukunft nicht vorhersagen, aber gestalten!
Unbekannt

Die Mai-Schwingung 2016 und diesmal als Spezial-Frage: Wie treffe ich Entscheidungen.

Entwicklung:

Was für ein zauberhafter Monat, getragen von einer Energie des rastlosen und quirligen Wandels auf der einen Seite und auf der anderen Seite eine schwingungsvolle Dynamik von Souveränität und Weisheit.
Na, wie toll ist das denn, die Polarität ist wie immer mit im Bunde.

Wie soll es auch anders sein – wir mögen es aufregend.
Friedlos oder Friedvoll – hier scheinen viele Möglichkeiten zu locken.
Der Mai eine Zeitschwingung, voll von vielen Ideen, Gedanken und Vorhaben.

Verstehendes Verständnis und Umsetzung hängen davon ab, welche „Projekte“ sich nach reiflicher, auf den Grund gehender Prüfung, in der Gestaltung als gesund umsetzbar zeigen.
Aktives und entschlossenes Handeln erleichtert es uns allen mit dieser unsteten Zeit der ruhelosen Veränderungen fertig zu werden und widerstandsfähig zu bleiben.
Machtinhaber und Autoritäten werden uns ihre Überlegenheit und Weisungsbefugnis sowie das Gesetz in Form von Machtdemonstrationen, egal ob in der Politik, der Firma oder in der Familie als Zeichen ihrer Herrschaft spüren lassen. Jedes greifbare, ach so alternativlos begründete Mittel wird den „Oberhäuptern“ recht sein, um ihre Autorität, wenn vonnöten, zu bestätigen.

18-wochentipp-mai vorschau 3Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, 1875-1911, litauischer Maler

Wir werden oft uneins sein  mit der vorherrschenden, bestehenden Auffassung und den Urteilen der Entscheider. Doch ist uns auch in dieser Zeit ein erkennendes Verständnis für die großen Zusammenhänge und eine verständige Beurteilung in die uns umgebenden gesellschaftlichen Strömungen wohl gegeben. Dazu sind wir aufgerufen den eigenen Verstand mutig zu nutzen, auch wenn es mal unkonventionell zugeht. Bleiben wir uns, einfach so – so einfach, selbst treu.

18-wochentipp-mai vorschau 2Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, 1875-1911, litauischer Maler

Worauf sollte im Mai 2016 geachtet werden?

Gruselig ist die Mai-Energie nur für diejenigen, welche es verabscheuen sich innerhalb der Fülle, der sich ihnen darstellenden Veränderungen – egal ob im Weltengeschehen oder im Privaten – orientieren und entscheiden zu müssen.
Köstlich wird es für diejenigen, die Veränderungen eh wie ein Abenteuer lustvoll genießen können.
Die Schwingung der dauernden Veränderungen ist überall zu spüren, sie verlangt von uns allen aktiv zu bleiben und zu lernen, sich immer wieder auf Neues einzustellen.
Statt an festen Plänen festzuhalten, wäre es in diesem Monat günstiger sich für neue Erlebnisse oder auch neuen Erkenntnissen zu öffnen. Ereignisse treffen meist schnell und unerwartet ein, da ist man gut beraten innerlich frei zu sein und dann die neuen Erfahrungen bereitwillig aufzunehmen.
Schmerzhafte Erkenntnis- und Entscheidungsprozesse, sind oft notwendig um den eigenen Weg beschreiten zu können.
Ursachen und Motive ergeben die Zusammenhänge, wir sind aufgerufen zu untersuchen, hinzuschauen und hinzuhören. Klarheit zu erlangen, kann ein großer Schritt hin zur eigenen Unabhängigkeit sein.

18-wochentipp-mai vorschau 4Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, 1875-1911, litauischer Maler

Machwerk:

Der Mai ist ein durch und durch günstiger Zeitpunkt euren stagnierenden Lebensumständen adieu zu sagen und Ausschau nach neuen Möglichkeiten zu halten. Es ist ein wunderbarer Monat, der mit seiner Energie unseren Hunger nach geistigem Wachstum und Entwicklung förderlich unterstützt. Schaut euch absichtslos um in eurem Umfeld nach Bildungsangeboten oder Kursen, welche euch schon lange interessiert haben, vom Handwerklichen bis hin zum Lernen neuer Sprachen.
Konfrontationen mit Situationen, welche in der Entscheidungsfrage zwei oder mehr Wege aufzeigen, verlangen nach Beweglichkeit, denn die getroffene Entscheidung kann hin zu einem Wendepunkt in eurem Leben führen.
Es ist eine Zeit in der wir sowohl gerne physisch als auch geistig reisen.
Achtet darauf wohin ihr eure Füße setzt und eure Hände hinbewegt. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Im Mai ist halt noch mehr Aufmerksamkeit und Achtsamkeit angesagt – vom Straßenverkehr bis hin zum Werkeln im eigenen Haushalt.

18-wochentipp-mai vorschau 5Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, 1875-1911, litauischer Maler

Bei all euren Handlungen setzt euren Verstand klug und weise im Vorfeld ein, denn damit kann man der ruhelosen, nervösen Energie dieses Monats am besten begegnen.
Für diejenigen, welche selbst und ständig in Sachen eigener Selbstständigkeit unterwegs sind, ist dies ein himmlischer Monat um für sich selbst oder für ihr Produkt zu werben. Durch ausdrucksstarke Beredsamkeit fällt die Kommunikation leicht.

Bäumchen wechsle dich – Entscheidungen, welche schon lange bewusst oder unbewusst vor sich hergeschoben wurden, können im Mai eine Umgestaltung in welcher Form auch immer, im Beruf, in der Partnerschaft, in der Politik, im Weltengeschehen, im Allgemeinen dann in Richtung Wandlung treiben und dann auch den einen oder anderen Lebenswandel entscheidend verändern.
Bei Geldanlagen bitte auf eine seriöse gute Beratung achten. Gute Anlagen vermehren sich zurzeit von alleine.

18-wochentipp-mai vorschau 6Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, 1875-1911, litauischer Maler

Meine Lieben, es kann sein, dass ihr selbst ein ganz starkes Bedürfnis nach Veränderungen in eurem Leben erfahrt. Es ist meist unser eigenes Unterbewusstsein, welches uns anstupsend gerne Situationen erleben lässt, die wir so nicht haben wollten.
Selbstdisziplin – die Selbstbeherrschung ist eine innere Haltung, die wir alle lernend beherrschen sollten, denn sie ist ein wegweisender Öffner in Richtung erfolgreiches Handeln. Benutzt diese wundervolle Fähigkeit, denn sie hilft uns ungeduldige Energien mit klarerem Kopf zu begegnen und uns entschlossen gesünder handeln zu lassen. Einen Wendepunkt in seinem Dasein aussichtsreich zu gestalten, das fühlt sich dann aber so etwas von einem lustvollen, neugierigen, lebendigen und vorausschauenden GUUUUT in unserem Leben an.

18-wochentipp-mai vorschau 7Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, 1875-1911, litauischer Maler

Special-Frage:
–  Entscheidungen in Zeiten von Veränderungen zu treffen und dabei alle seine eigenen Vorstellungen, Wünsche und auch Ängste klar erkennend auch noch mit zu berücksichtigen –
Wie soll ich da herangehen?
Die Wahl der Qual bei einem Zuviel an Möglichkeiten bringt Stress und vor allem Unzufriedenheit.
Was also tun in der Vielfalt der Handhabungen?
Als erstes ist es immer gut das Problem-Thema erkennend namentlich klar zu benennen.
Ist dies erst einmal klar benannt, kann ich mich Entscheidungskriterien zuwenden, denn mein Bauchgefühl, Fakten und Eingebungen spielen da schließlich eine tragende Rolle.
Gut beraten ist, wer jetzt für Klarheit sorgt betreffend seines Denkens und was sein Bauchgefühl angeht, denn die vielen verschiedenen Anlässe oder Geschehnisse werden von Menschen gestaltet, also kann Mensch diese auch nachdenkend und in sich hineinspürend lösen.
Wichtige Entscheidungen in seinem Leben zu treffen, sind von einem Prozess der Findung begleitet, das ist kein Zaudern, sondern klug. Kein Mensch kommt als Schnell-Entscheider oder als zaudernder Grübler auf die Welt.

18-wochentipp-mai vorschau 8Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, 1875-1911, litauischer Maler

Hier folgen nun schon meine Lieblingsfragen bei meiner Entscheidungsfindung:

Was nährt mich und was schwächt mich?
Nährt es mich oder schwächt es mich?
Was bringt es mir unterm Strich?

Da habe ich auf jeden Fall für mich schon einmal geklärt, welchen Preis ich auf keinen Fall bereit bin zu bezahlen und welcher Preis mir keine Schwierigkeiten bereiten wird.
Denn alles im Leben hat seinen Preis und ich bin aufgefordert genau hinzuschauen und hinzuhören.
Zum Beispiel, ob ich dazu bereit bin meine „ungeliebte Arbeit zu behalten oder zu wechseln“.
Auf der einen Seite der zu bezahlende Preis von angeblicher Sicherheit, welcher aber als stressende Abhängigkeit erlebt wird (hier krank zu werden ist vorprogrammiert) oder besser nach anderen Möglichkeiten Ausschau zu halten, auch wenn ich damit weniger Geld zur Verfügung hätte, was mir aber Angst macht.
Welcher Preis wiegt höher? – Nein, das ist nicht einfach zu beantworten, wenn da noch Gefühle und Glaubensgrundsätze munter ihren Brei mitköchelnd mit einbringen.
Hier gilt es seinem eigenen stressenden Teufelskreis-Denken auf die Spur zu kommen und Denkfehler zu vermeiden. Hier ist individuelle Verantwortung mir selbst gegenüber gefragt.

Haltet inne und macht euch eure Gedanken bewusst, nur so kommt ihr eurem euch lähmenden Zaudern und verantwortungsunwilligen Nicht-Handeln auf die Spur.

18-wochentipp-mai vorschau 9Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, 1875-1911, litauischer Maler

Entscheidungen zu treffen, ist eine lustvolle Angelegenheit. Wenn wir es lieben Entscheidungen zu treffen, wird sich unser Leben einfacher gestalten.
Ein Zuviel an Informationen lässt mich ewig hin und her zweifeln, dies in Verbindung mit einer zu großen Menge an offen gehaltenen Optionen und schon habe ich meinen perfekt inszenierten Selbstbetrug eingeleitet.
Besser, viel besser ist es auf sein Bauchgefühl zu hören und es namentlich zu benennen, als nach einer perfekten Lösung zu streben.
Egal wie schwer eine Entscheidung wiegt, jeder darf seine Entscheidungen für sich selbst auslegen und die Verantwortung für sein Handeln tragen.
Ich liebe es Fehler zu machen, denn diese haben mich Erfahrungen sammeln lassen und mein Leben bereichert. Allerdings achte ich darauf Fehler nur einmal zu machen, auch lasse ich mich ungern von gemachten Erfahrungen gängeln, denn alles im Leben hat zwei Seiten.

Situationen oder Geschehnisse können sich zwar ähneln, aber sie geschehen zu einer anderen Zeit und auch wir haben uns weiterentwickelt. Also achtet bei neuen Entscheidungen auf eure Gedanken, auf euer begleitendes Denken, denn ich muss mich nur entscheiden, was für mich im Leben in der jetzigen Situation auf längere Sicht hin bekömmlicher ist. Ein Hoch auf das Bauchgefühl getragen von dem, was ich glaube …
Einfach so – so einfach, trefft eure Entscheidungen und macht dann einfach.

18-wochentipp-mai vorschau 10Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, 1875-1911, litauischer Maler

Ich wünsche euch, dass ihr die Mai-Qualität,
einfach so – so einfach, voller Wandel
entscheidungsfreudig, genussvoll in euer Leben einladet
herzlichst eure Ute Weiss-Ding

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– Surprise, surprise – Impressionen aus dem glanzvollen neuen Lookbook von meinem Lieblings Visionär der Berliner Mode-Design-Szene – mit einer zauberhaften Überraschung für mich… http://berlinspirit.de/surprise-surprise-impressionen-aus-dem-glanzvollen-neuen-lookbook-von-meinem-lieblings-visionaer-der-berliner-mode-design-szene-mit-einer-zauberhaften-ueberraschung-fuer/ Sun, 24 Apr 2016 13:00:59 +0000 http://berlinspirit.de/?p=3310 17. Wochentipp ­– Thema
Duftig Zärtlich
der Frühling
mit Mathias Maus
– symbolisch „en vogue“ glamourös –

nette kirschen rahmen

Frühling

Wenn im Morgengraun des Frühlingstages ich die Berge ringsum überschaue,
holde Blütenschau, da ist kein Winkel, wo nicht weiße Blütenwolken schweben.
Dichtergrüße aus dem Osten, 1895, Japanische Dichtungen übertragen von Prof. Dr. K. Florenz in Tokio, erschienen in Leipzig C.F. Amelang’s Verlag,

Mitten ins Herz getroffen, passiert mir nicht oft, aber dieser verrückte Herr Maus kam gutgelaunt zu Besuch und überreichte mir mit spitzbübig blinkendenden Augen eine pinkfarbene große Papiertüte.
„Für dich“! Bussi rechts, Bussi links und ich stand etwas verdattert da.
Hm, Herr Maus ist ja berühmt berüchtigt für seine ausgefallenen Gastgeschenke.
Ich gebe zu – ich bin immer wieder auf ein Neues von seinen mich erfreuenden Mitbringseln verblüfft und entzückt. Bedürfnisse bei anderen Menschen wahrzunehmen ist eine Kunst, die Matthias aus dem FF beherrscht. Er lässt seine Achtsamkeit und Aufmerksamkeit absichtslos zu den Menschen hin fließen. Da wo ich alles aufschreiben muss, ich bin halt eine vergessliche Liesel, da speichert er alles wie selbstverständlich auf Dauer in seinen kleinen grauen Zellen ab. Wie oft hat er mich schon mit Dingen überrascht, die ich schon längst in den Gefilden der trüben Vergesslichkeit abgelegt hatte.17-wochentipp-mausi

Aber vielleicht ist das ja auch sein Geheimnis für seine vielen außergewöhnlichen Ideen, was seinen extravaganten, smarten Style, egal ob für die holde Weiblichkeit oder für den eigenwilligen, stylischen Herrn ausmacht. Schaut euch sein Lookbook auf Facebook an, das sagt alles…
Hier könnt ihr euch gerne selbst von seinen wunderschönen Kleiderwerken überzeugen.
Facebook: Matthias Maus Mbrilliant Lookbook „The Tempest“ A/W2016/17 –
So einfach, einfach so – köstlich inspirierend anzuschauen …

17-wochentipp-tasche pink rahmen

Nun wollt ihr sicherlich gerne wissen, was sich in dieser pinken Papiertüte verbarg.
Unglaublich und wahrhaftig schaute ich auf einen goldenen dicken Reißverschluss unter dem sich ein mit Schachbrettmuster versehendes rundliches Gebilde erkennen ließ – an einer goldenen Kette zog ich dann eine seiner designten Symbol-Taschen heraus.
Frohsinnige Freude pur, denn nun darf ich diese herrliche Tasche – ok, nicht so anmutig, fashionable, schwingend wie seine Models, aber dafür elegant tragend, spazieren führen.
Stylisch in Weiß und Schwarz – passend zu meiner Lieblings-„Farbe“ Schwarz, aber bitte nur bei meinem Kleidungsstil. Was soll ich schreiben – meine Lieblinge die  Symbole, die Farben Schwarz und Weiß in Kombination zu einem Schachbrettmuster verarbeitet – allet vorhanden, det is einfach nur jut und schön …

17.-Wochentipp_ute-tasche-3er-set rahmen

Ich liebe den Teil seiner neuen Kleider, die über und über von Hand mit Symbolen bedruckt wurden. Feine, durchscheinende Stoffe mit goldenen und silbernen Symbolen versehen und teilweise mit verschieden farbigem, schillerndem Garn bestickt zu einem Schachbrettmuster zusammengefügt.
Welche Frau auch immer diese zarten Kleider-Träume tragen wird, sie wird sich dann einfach nur weiblich, anziehend, schön fühlen.

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Es ist immer wieder fesselnd mitzuerleben, wie Matthias mit den verankerten Symbolen aus unser aller Unterbewusstsein spielt, um uns hin zu mehr Bewusstwerdung in welcher Form auch immer zu verhelfen.
Er macht spektakuläre Shows und ist selbst ein bescheidener Mensch. Es ist einfach erstaunlich, wie Matthias es immer wieder schafft zwischen den Polaritäten seine Mitte zu finden. Von Phantasie Hand in Hand mit prachtentfaltendem Prunk bis hin zu seiner anderen Seite der Sinnlichkeit, gepaart mit Bodenständigkeit, dieser Spagat ist bei seinen Designer-Teilen, ob Kleidung, Schuhe oder Taschen immer wieder zu spüren. Ehrlichkeit im Schaffen, dies bedingungslos und echt in der Produktion umgesetzt und das schon seit Jahren mit einem in der Verarbeitung hohen Qualitätsanspruch, Durchhaltevermögen und Disziplin zeichnen nicht nur die Queen aus, sondern auch Herrn Maus.

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Meine Lieben, meinen Zeitgeschmack hat Matthias auf jeden Fall getroffen – vielen Dank dafür! Matthias ist ganz sicher kein Heiliger, aber es ist ihm heilig sich seiner Umwelt hinzuwenden, um dieser seine ungeteilte Achtsamkeit und Aufmerksamkeit zu schenken. Die Menschen mit auf seine Visions-Reisen einzuladen, auf dass sich dann der Einzelne betrachtend von seiner Inszenierung und seiner Mode berühren lassen kann, um dann im weiteren Verlauf selbst zu entscheiden, was gefällt und was nicht.
Ich finde, dass dies eine menschliche wunderbare Art ist mit seinen Mitmenschen in Kontakt zu kommen und zu bleiben, denn das fühlt sich aber sowas von einem sich gegenseitigen  befruchtenden Austauschen, achtsamen miteinander Kommunizieren und lebendig gelebtem GUUUUT in unser aller Leben an.

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Symbolischer Beginn

 

Gehirn, Symbol der Unerschöpflichkeit.
© Manfred Hinrich (1926 – 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

 

 

Die Fortsetzung

Die Sprache der Symbole können wir verlieren –
aber nicht vergessen.
© Peter Ripota deutscher Physiker und PM-Redakteur

 

 

Vergänglichkeit

Symbole dessen, was uns überlebt:
die Liebe, die wir gaben
die Werke, die wir schufen
das Leid, das wir erduldeten.
Unbekannt, Quelle: Text der Peststatue in Salzburg

 

 

Schlussendlich

Das Symbol macht die einer Sache
innewohnenden Gedanken sichtbar.
© Aba Assa (*1974), Essayistin

 

Die symbolkräftigende Wirkung der Symbole:
Ganz einfach so – so einfach lade ich euch jetzt zu einer weiteren kleinen, inspirierenden, erquicklichen Entdeckungstour mit den symbolischen Symbolen ein, denn unser Leben entwickelt sich in vielen prächtigen Grauabstufungen und nicht nur im lupenreinen verführerischen Schwarz-Weiß-Glauben und Sehen …

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Ursymbolik – Das Dreieck

In der traditionellen Deutung werden Dreiecke mit der Spitze nach unten als „Wassersymbole“ gedeutet. Das gleichschenklige Dreieck mit der Spitze nach unten weisend, wird als weibliches Dreieck bezeichnet, da es seine Dynamik nach unten in Richtung Erde freisetzt und die weibliche Geschlechtskraft symbolisiert.

Siehe auch Hinduismus und Tantrismus, wo das nach unten weisende Dreiecks-Symbol die weibliche Genitale, die Yoni, den Mutterschoß symbolisieren.

Die Dreiecke mit der Spitze nach oben sind „Feuersymbole“ s. Flammenrichtung. Das gleichschenklige Dreieck wird als männliches Dreieck bezeichnet, da die Spitze nach oben zeigt und es so seine Dynamik nach oben und nach außen freisetzt. Siehe auch männliche Zeugungskraft. Der griechische Buchstabe Delta mit seiner Dreiecksform gilt bei dem System der Pythagoreer als kosmisches Symbol der Geburt. Das Dogma der göttlichen Einheit der Trinität, der Dreifaltigkeit (Gott Vater, Sohn Jesus Christus und Heiliger Geist), wurde oft in der Kunst als Dreieck-Kompositionsschemata dargestellt. Im Ursprung der Dreiheit wurden in der ägyptischen Göttertriade Osiris, Isis und Horus (Vater, Mutter, Kind) in einem Dreieck stehend dargestellt. Das heißt, dass sie in Beziehung und der Spannung zueinander existieren und stehen.

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Ursymbolik – Das Viereck

Das Quadrat ist durch seine vier Seiten mit der Zahlensymbolik der vier verhaftet und die vier wird dem Weiblichen zugeordnet. Bei den Indianern galt das Viereck als Bild für die Grundstruktur des ganzen Kosmos. Die vier Ecken des Quadrates gelten als Wechsel der Aussicht im Sinne der vier Himmelsrichtungen und deren Symbolik, um das Leben so von einem anderen Blickwinkel aus zu betrachten. In vielen Brett-Spielen, wie Schach, Dame oder Mühle, welche  auf quadratischen Feldern gespielt werden, kommt die vierfache Orientierung des Weltbildes zum Ausdruck. Das Quadrat als Symbol steht für das Ordnungsprinzip, von dem behauptet wird, dass es uns Menschen angeboren sei. Siehe auch die vier Jahreszeiten oder die vier Elemente. Sogar C.G. Jung baute seine Typenlehre auf die Orientierungsfunktionen (Denken, Fühlen, Empfinden, Intuieren / Wahrnehmen auf unbewussten (instinkthaften) Wegen) auf.

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Die Spirale

Sie kann sich von einem festen Punkt her entwickeln oder zusammenrollen und ist als Symbol die Urform allen Lebens. Das Labyrinth ist eine erweiterte Spirale und war in alten Ausführungen als Weg und Reiseplan für die Seele nach dem Tod, welche durch vorherbestimmte Umwege dann den Ort ihrer Bestimmung erreicht. Die Spirale ist ein Symbol für jeden Prozess der Bewusstwerdung schlechthin – einrollen und sich aufrollend entfalten.

Mein bevorzugtes Symbol für die Spirale sind schöne Schneckengehäuse.

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Der Schmetterling

Was für ein schönes Symboltier, das einerseits für Wandlungsfähigkeit und Schönheit, andererseits für die Vergänglichkeit der Freude steht. Die Verwandlung steht hier im Vordergrund. In Japan steht er symbolisch für eine junge Frau und in China für einen verliebten jungen Mann. Der Schmetterling war im alten Volksglauben ein Symbol für die Seele und wurde daher oft auf alten Grabsteinen dargestellt, wo er die Wandlung vom irdischen Dasein hin zum ewigen Licht symbolisierte. Sein griechischer Name Psyche deutet an, dass er – wie der Vogel – ein Seelentier symbolisiert. Ein weißer Schmetterling symbolisiert den Geist eines Verstorbenen. Der Schmetterling ist ein anmutiges Symbol für den, der sich auf dem Weg der persönlichen seelischen Wandlung befindet.

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17.-Wochentipp_Tasche ende

Ich wünsche euch, dass ihr diese Woche nutzt,
wandlungsfähig mit euch selbst und eurer Umwelt
achtsam und aufmerksam umgeht und dieses dann
genussvoll in eurem Leben genießen könnt
herzlichst eure Ute Weiss-Ding

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Der Apfel, ein gar betörendes Symbol, zugleich für Verführung und Sündhaftigkeit, Seite an Seite bei mir als Liebesapfel, ward er für ein Naschwerk namens Apfelkuchen auserkoren. http://berlinspirit.de/der-apfel-ein-gar-betoerendes-symbol-zugleich-fuer-verfuehrung-und-suendhaftigkeit-seite-an-seite-bei-mir-als-liebesapfel-ward-er-fuer-ein-naschwerk-namens-apfelkuchen-auserkoren/ Sun, 17 Apr 2016 15:00:33 +0000 http://berlinspirit.de/?p=3280 16. Wochentipp-Thema

Ein symbolhaftes Gastspiel

 „Der Apfel“
&
„ein Blech mit Apfel-Streusel-Kuchen“

16.-Wochentipp-_titelbild rahmen

Menschen sind wie die Äpfel im Supermarkt.
Irgendeine Macke hat jeder.

© Wolfgang J. Reus (1959 – 2006), deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyriker

Es ist, wie es ist, ich habe zurzeit wenig Zeit und Lust mich mit tragenden Themen zu beschäftigen.
Deshalb verknüpfe ich lustvoll, wie ich hoffe auch für euch, meine „Backzeit und meine Vorliebe für alles Symbolhafte“ – einfach so – so einfach – mit dem Schreiben dieses Wochentipps. Wie lange diese Ära meiner Passion für die Back- und Kochkunst andauern wird?

Na, schauen wir mal – wie lange mich das Thema des Herstellens von Köstlichkeiten mit dem Ausarbeiten meiner neuen und alten Rezepturen im Bann hält.

Und auf geht es, denn es gibt nach der Apfel-Symbolik, ein gar köstliches, einfaches Rezept eines Apfel-Streusel-Blechkuchens. Eine PDF-Datei dazu füge ich wieder unten ein.
Lustvoll einfach werden hier die Apfelspalten auf einen Quark-Ölteig drapiert. Ein wahrer Wunderteig, was die Schnelligkeit der Herstellung betrifft. Halleluja, für alle, die wie ich die Mühen eines Hefeteiges scheuen. Hefeteig gehört maximal unter Pflaumenkuchen. Ok, ein Hefezopf ist auch recht lecker, ansonsten darf diese Art von Teig an mir vorbei „gehen“.

16.-Wochentipp-_01 2 Äpfel rahmen

De Scott Evans – Amerikanischer Maler

Ach ja, der Apfel, was ist der doch für eine symbolträchtiges Früchtchen.
Was war das auch für ein langwieriger Weg vom wilden, sauren, harten Holzapfel bis hin zum heutigen saftig, süßen Tafelapfel. Den Römern sei Dank, denn sie lehrten den Germanen die Veredelungstechnik – das Pfropfen – das Fortpflanzen der Kultur-Apfelsorten.

Was haben wir denn da so alles anzubieten, also wirtschaftlich gesehen ist er schon mal eine bedeutende Frucht. Weiterhin wird ihm die Wirkung als Heilmittel nachgesagt.
Wer kennt es nicht, das englische Sprichwort:

„an apple a day keeps the doctor away“ – „Ein Apfel pro Tag erspart den Arztbesuch.“

Auch gibt es zum Beispiel in der Bachblütentherapie die Blütenessenz Namens „Crab Apple“. Diese dient der inneren Reinigung negativer Energien und der Selbstliebe.

Symbolische Motive zeigen sich mit dem Apfel und dem Apfelbaum in dem Sündenfall, mit der Erkenntnis, der Erlösung, der Fruchtbarkeit, der Sexualität, dem Leben schlechthin, aber auch dem Reichtum und der Entscheidung. Meine Damen – der Apfel gilt als weiblich. Meine Herren – euch ist die Birne gewidmet… vielleicht backe ich ja mal eine Birnentarte…

Der Rausch- und Fruchtbarkeitsgott Dionysos soll laut der griechischen Mythologie der Schöpfer des Apfels sein. Er schenkte der lieblichen Liebesgöttin Aphrodite einen Apfel als Sinnbild der Liebe und Schönheit.  Ach wie nett, sie gebar Dionysos einen Sohn Namens Priapos – wieder einen Gott der Fruchtbarkeit.

Die Hesperiden (Nymphen) beschützten zum Beispiel in einem prächtigen Garten einen Wunderbaum mit goldenen Äpfeln, welche den Göttern ewige Jugend verleihen sollte.

16.-Wochentipp-_02 3 IDUN rahmen

James Doyle Penrose – Irischer Maler

Momentmal, da können wir aber mit unserer altnordischen Mythologie locker mithalten, nämlich durch einem kurzen Abstecher hin zu der Göttin Idun, die Göttin der Jugend und Unsterblichkeit. Idun ist die Hüterin der goldenen Äpfel, die den nordischen Göttern die ewige Jugend und damit auch die Unsterblichkeit verleihen soll, lateinisch Iduna – die Erneuernde, die Verjüngende.

Bleiben wir bei den Griechen, denn da gibt es noch den berühmten goldenen „Zankapfel“. Eris, die Göttin der Zwietracht wurde zu einer Götter-Hochzeit nicht eingeladen.
Da warf die Gute einen goldenen Apfel mit der Aufschrift „Für die Schönste“ unter die feiernden Götter. Es kam wie es kommen musste – Aphrodite, Athene und Hera – stritten darüber, wem dieser Apfel gebühre. Zeus dieser Feigling zog sich aus der Affäre und überließ dem unschuldigen Jüngelchen Paris, einem Sterblichen, das Urteil zu fällen.
Aphrodite gewann das Rennen – aber nur weil sie das bestechlichste Angebot für Paris im Repertoire hatte. Nämlich die Liebe der schönsten Frau der Welt.

16.-Wochentipp-_03 4 Zankapfel rahmen

Parmigianino – italienischer Maler und Radierer

Gedankenverknüpfungen: Hier geht es aktuell erotisch zur Sache, denn assoziierend werden Äpfel mit den weiblichen Brüsten verglichen und das entzweigeschnittene Kerngehäuse des Apfels mit der Vulva. Oh, wie schön wieder und wieder bleibt der Apfel ein Symbol für Liebe, Fruchtbarkeit und Leben.
Vor dem Apfel gibt es selbstredend die Apfelblüte und die hätte ich eigentlich vor der Apfel-Frucht vorstellen müssen. Aber wer ist schon perfekt? Dafür wird es jetzt rund mit der Liebe, denn diese Apfelblüten gelten in Japan und China seit jeher als Symbol für die Frauenschönheit und den Frühling. 

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Martin Johnson Heade – Amerikanischer Maler

In Persien galt der Apfel als Symbol herrschaftlicher Macht.

Die Kaiser des Mittelalters führten diese Symbolik übernehmend weiter. Sie trugen als Kennzeichen ihrer Macht eine Kugel als Sinnbild der Erde und der Weltherrschaft. Diese wurde später in den Reichsapfel umgestaltet. Als Symbol der Gesamtheit, Verbundenheit und Vollkommenheit.
Weg von der kaiserlichen Welten-Herrschaft. Jetzt wird es „paradiesisch“. Der Apfel wird in Europa biblisch mit der Versuchung und der Vertreibung aus dem Paradies verbunden. Oh, was für ein elendiger Schicksalsschlag…

INFO: In der Bibel steht nur etwas von der verbotenen Frucht und nichts von einem Apfel. Der Orient kannte überhaupt keine Äpfel. Da wurden z. B. Granatäpfel, Feigen etc. malerisch dargestellt.
Ja, so ist das mit Überlieferungen: Man nehme dazu Symbole und ihre Geschichte, dann überlasse man die Übersetzungen den Kirchenvätern.

Der Apfel heißt auf Lateinisch Malus. Und das Böse heißt auch Malus oder Malum.
Die botanische Bezeichnung für den Kulturapfel lautet „Malus domestica“ – er zählt zur Familie der Rosengewächse –

Was soll‘s – der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, war gut bestückt mit den „Apfel-Früchten“ der Versuchung und der folgenden Erbsünde. So steht der Apfel europäisch gesehen, also stellvertretend für den menschlichen Sündenfall.
Die mittelalterliche Malerei stellt oft das Jesuskind dar, wie es nach einem Apfel greift. Sinnbildlich nimmt das Jesuskind hier die Sünden der Welt auf sich.
Im Barock wird wiederum der Tod oft mit einem Apfel dargestellt und verkörpert hier die Bezahlung der Ursünde mit der Sterblichkeit des Lebenden.

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Lucas Cranach der Ältere – deutscher Maler und Grafiker der Renaissance

Der Apfel – welch eine vielfältige Symbolhaftigkeit er beinhaltet:
Einmal steht er für Macht, für Streit, für Sünde und ein anderes Mal für Vollkommenheit und für Erkenntnis, also für die unterschiedlichsten Botschaften!

Daher nenne ich abschließend hier nur die süßesten der „köstlichsten Apfel-Symboliken“, wie die der Liebesfreuden, des Frühlings und der überirdischen Freuden, denn wir wollen uns ja nicht die Kuchen-Vorfreude verderben lassen.

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John Melhuish Strudwick – Englischer Maler

Starten wir dazu mit einer kleinen Apfelkunde zum Backen. 
Den nachfolgengen Text für Kochobst habe ich der Internetseite „AID“ entnommen:
https://www.aid.de/inhalt/aepfel-einkauf-und-kennzeichnung-703.html

Rohe Kochäpfel hingegen sind oft sauer oder nicht sehr geschmacksintensiv. Lassen Sie sich davon nicht täuschen. Außerdem ist die Konsistenz wichtig, wenn Sie Äpfel zum Backen suchen. Während es für Kompott und Apfelmus wünschenswert ist, dass die Äpfel beim Kochen zerfallen, ist es für eine Tarte, einen Kuchen oder Muffins schöner, wenn die Apfelstücke bissfest bleiben.

Boskoop- oder Gravensteiner-Äpfel zum Beispiel sind super zum Backen. Aber auch die Apfelsorten Cox Orange, Elstar, Fuji, Jonagold, Pink Lady, Gala, Golden Delicious, Braeburn oder Granny Smith sorgen für herrlichen Apfelkuchengenuss. Probieren Sie einfach aus, welche Apfelsorten Sie am liebsten mögen, und backen Sie ruhig auch mit mehreren verschiedenen Sorten auf einmal.

Hier kommt nun das Rezept für den:
Apfel-Streusel-Blechkuchen

Zutaten
Für den Quark-Ölteig

150      Gramm           Quark

75        Gramm           Zucker

 

6          Eßl                  Öl

6          Eßl                  Milch

1          Pck                 Vanillezucker

1          Pck                 Backpulver

330      Gramm           Mehl

12        Stück              große Äpfel – schälen – vierteln – ¼ = 3 Scheiben
Ca. 2- 2,5 Kg für ein Kuchenblech

Der Teig ist auch gut geeignet für andere Obstsorten und für Blech-Käsekuchen.

16-wochentipp-1-Teig-zusammen

Zubereitung

  1. Die obengenannten Zutaten mit der Hand mischen und verkneten.
  2. Eine dünne Schicht gesiebtes Mehl auf das Kuchenblech stäuben und den Kuchenteig von der Mitte des Bleches aus verteilen (schieben, klebriger Teig, geht etwas beschwerlich). Zum Schluss gehe ich noch mit der Kuchenrolle, zum Glätten über den Teig.

16-wochentipp 3 Teigblech

 

  1. Jetzt die Apfelscheiben mit der schmalen Seite eng auf den Teig – in Reih und Glied –gerade auflegen.

Zutaten
Für die Streusel

300      Gramm           Butter

300      Gramm           Zucker

500      Gramm           Mehl

  1. Die Streusel-Zutaten zu einer krümeligen Mischung verkneten. Bitte so viel Mehl hinzugeben bis die Krümel nicht mehr so sehr an den Händen kleben. Das ist eine Gefühls- und Geschmackssache. Ich persönlich liebe Butterstreusel, also nicht ganz so viel Mehl. Die Streusel dann über die Äpfel dicht verteilen.
  1. Backen – Ofen vorheizen!
    Ober/Unterhitze 225° – Backzeit – ca. 25 – 30 Minuten

ZUBEREITUNGSZEIT Ca. 60 Min. BACKZEIT Ca. 25-30 Minuten.
Rezept-Quelle; Ehre wem Ehre gebührt: Meinem Freund Hubert Lermann aus Franken

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16-wochentipp 6 fertger apfelkuchen

PDF-Datei für den:

Apfel-Streusel-Blechkuchen

Meine Lieben, nun ist das Schreiben ja doch etwas reichhaltiger geworden, als angedacht und gewollt. Aber der Apfel hatte es mit seiner vielfältigen Symbolkraft, ja sowohl für mich, als auch für euch ganz schön spannend in sich…

Wenn wir uns an seinen vielgestaltigen Botschaften ein wenig orientieren, dann könnten wir uns doch unserer eigenen Vielfalt viel bewusster werden. Hand in Hand mit unserem Bewusstsein kann sich somit unsere eigene Fülle, innerer Reichtum und die Buntheit viel, viel besser in unserem Dasein ausbreiten. Und das fühlt sich dann aber so was, von einem lebendig gelebten, wohligen und fruchtbaren GUUUUT in unserem Leben an.

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Lucas Cranach, Frans Floris, Michelangelo, Georg Lemberger

 

Menschen-Geschichte:
Eine Frage und das Spiel der Antworten

 

Die Frage der Fragen

…unser ganzes Menschsein sollte von einem Apfel abhängen?
© Anke Maggauer-Kirsche (*1948), deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und ehemalige Betagtenbetreuerin in der Schweiz

 

Christentum: Klare Antwort

Die Grundlage des Christentums ist ein Apfel.
Gustave Flaubert (1821 – 1880), französischer Erzähler und Novellist

 

Dazu ist: Der

Apfel, paradiesisches Kontaktobst.
© Manfred Hinrich (1926 – 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Deutlicher Hinweis

Die Made im Apfel: die Schlange en miniature.
© Gerd W. Heyse (*1930), auch: Ernst Heiter, deutscher Schriftsteller und Aphoristiker, Quelle: »Die dritte Seite der Medaille«, 1993 Verlagshaus Thüringen

Fühlbare Antwort

Es war ein saurer Apfel, in den Eva und Adam bissen.
© Manfred Schröder (*1938), deutsch-finnischer Dichter, Aphoristiker und Satiriker

Einsichtige Antworten

Adam war ein Mensch:
Er wollte den Apfel nicht des Apfels wegen, sondern nur, weil er verboten war.
Mark Twain (1835 – 1910), eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker

 

Und

 

Eva hat den Apfel nur deshalb gegessen,
weil sie endlich Kleider haben wollte.
Douglas Jerrold (1803 – 1857), englischer Dramatiker und Humorist


Deshalb

 

Es ist kein Apfel so schön, er hat ein bös Kernlein.
Deutsches Sprichwort

 

Noch mehr – Apfeliges –
gepaart mit Kuchen, Nachdenklichem und Glücksgedanken

 

Apfel, Ware, deren Werbewirksamkeit seit dem Sündenfall abgenommen hat.
© Manfred Hinrich (1926 – 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

 

Über Rosen lässt sich dichten,
In die Äpfel muss man beißen.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann, Quelle: Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 1. Akt, Weitläufiger Saal mit Nebengemächern, Gärtner singend

 

Glück kann keine Zutat sein, wohl aber ein fertiger Kuchen.
© Michael Wollmann (*1990), Philosoph und Aphoristiker, Quelle: Wollmann, Zersplitterte Gewissheiten, Engelsdorfer Verlag, 2009

 

Glücklichsein – oder: der ungebackene Kuchen.
Betrachtet man das Glücklichsein als einen großen Kuchen,
so sind die Schultern, an denen man sich anlehnen kann,
und die Arme, die sich für einen ausbreiten,
so wichtig wie Mehl und Zucker.
Doch oft fehlt die Zeit, den Kuchen zu backen,
obwohl man Mehl und Zucker im Haus hat.
© Dr. Beatrix Esser-Schlierf (*1971), Dipl.-Kauffrau, Mutter, Aphorismen-Sammlerin und mehr

 

Gedanken sind Äpfel am Baume,
Für keinen Bestimmten bestimmt,
Und doch gehören sie schließlich
Dem einen, der sie nimmt.
Hugo von Hofmannsthal (1874 – 1929), österr. Lyriker, Dramatiker, Erzähler; gilt als einer der wichtigsten Repräsentanten des deutschsprachigen Fin de Siècle und der Wiener Moderne. Mitbegründer der Salzburger Festspiele;

 

Besser viel besser

 

Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel habenund sie diese Äpfel tauschen,
hat am Ende auch nur jeder einen.
Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben
und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken.
Platon (427 – 348 od. 347 v. Chr.), lateinisch Plato, griechischer Philosoph, Begründer der abendländischen Philosophie

 

Ich wünsche euch, dass ihr genussvoll diese Woche dazu nutzt,
die Vielfalt in eurem Dasein bewusst zu erkennen und lustvoll auszuleben
herzlichst eure Ute Weiss-Ding

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Was so ein kleiner Maulwurf alles in Bewegung setzen kann, wie zum Beispiel meine kleinen grauen Gehirnzellen, dazu gibt es Wissenswertes und eine Maulwurftorte… http://berlinspirit.de/was-so-ein-kleiner-maulwurf-alles-in-bewegung-setzen-kann-wie-zum-beispiel-meine-kleinen-grauen-gehirnzellen-dazu-gibt-es-wissenswertes-und-eine-maulwurftorte/ Sun, 10 Apr 2016 15:00:50 +0000 http://berlinspirit.de/?p=3213 15. Wochentipp-Thema
Hand in Hand passend zum Frühling
„Der Maulwurf“
&
„Die Maulwurf-Torte“

15.-Wochentipp-_Maulwurf-titlbild rahmen

Sich zu mühen und mit den Widerständen zu kämpfen,
ist dem Menschen Bedürfnis, wie dem Maulwurf das Graben.
Der Stillstand, den die Allgenügsamkeit eines bleibenden Genusses herbeiführte,
wäre ihm unerträglich. Hindernisse überwinden ist der Vollgenuss seines Daseins.

Arthur Schopenhauer (1788 – 1860), deutscher Philosoph, Quelle: Schopenhauer, Parerga und Paralipomena (2 Bände), 1851. Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 5: Paränesen und Maximen

Das Telefon klingelt. Oh, wie erfreulich, ein Anruf meiner Freundin aus Franken.
Es folgte ein fröhliches Tratschen und Austauschen der neusten Neuigkeiten.
Aber dann kam Hubert: eine gewaltige Stimmlage traf mein Ohr – nach dem „Hallo Utilein“ kam hart und erbarmungslos: „Wir haben Maulwurfshügel im Garten.
Bei mir – auftauchende Fragezeichen im Hirn.
Kleinlaut wagte ich eine Frage zu stellen – Ja und wo ist das Problem?
„Na, die Biester stehen unter Naturschutz und er wirft mir einen Erdhügel nach dem anderen auf!“
Ok, das hatte ich verstanden. „Und wieso regst du dich darüber so auf?“
Oh je, falsche Frage. Was jetzt folgte war eine Auflistung dessen, warum diese niedlichen kleinen Tiere des Gärtners respektive der Gärtnerinnens Graus sind.
Ok, ich hatte verstanden: 2016 waren der Maulwurf und seine Hügel Huberts neuer persönlicher Garten-Feind. Zu meiner Erinnerung rief ich mir 2015 in mein Bewusstsein, denn da waren seine Feinde die Spitzmäuse, welche seinen Zucchiniblüten den Garaus machten!

15.-Wochentipp-_Maulwurf

Ja mei, ich bin halt ein Stadtkind. Ja, ich liebe die Flora und Fauna, allerdings bin ich nicht sonderlich scharf darauf mich aktiv darum zu kümmern. Mir reicht es schon unseren Balkon im Sommer zu „hegen und pflegen“.
Sicherlich, ein Garten ist etwas Herrliches – man serviere mir dort meinen Tee und lasse mich genießerisch darin relaxen.
Ich und ein Garten in Liebe gärtnerisch vereint – nie, nie, niemals!
Während meiner Hotel-Zeit durfte ich mich genug mit Grünflächen beschäftigen, das reicht mindestens noch für zwei weitere Leben.

Ach ja, so ein Maulwurf ist doch ein ganz „possierlich niedliches Tierchen“ und vertilgt noch dazu jede Menge Schädlinge mit seinen spitzen Zähnchen in einem Garten.
Scheibenhonig, das war aber, laut Hubert, ein ganz falscher Ansatz bei mir Unwissenden.
Ihr wollt wissen wie das Gespräch weiter ging? Lieber nicht – sein Vortrag dauerte gefühlte 60 Minuten und mein Ohr glühte. Ich hatte keine Chance etwas zu erwidern, außer, dass der „Gute“ mich an mein Maulwurf-Torten-Rezept erinnerte, welches ich über ihn erhalten hatte. Ergo konnten wir uns abschließend frohsinnig verabschieden – bis zum nächsten Mal…

Ich wusste nicht, dass diese Getiere bei den Gartenfreunden immer noch so geächtet sind, also schauen wir doch einfach mal gemeinsam an, was es so über den Maulwurf an Wissenswertes zu berichten gibt.
Zu unserem aller Nutzen versteht sich. Vielleicht können wir ja noch etwas von den putzigen Schauflern lernen.

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Zur Entlohnung für die tapferen Weiterleser teile ich dann eines meiner Lieblingsrezepte, die Maulwurf-Torte, die ist aber auch sowas von leeeecker und genau das richtige Rezept für einen „gelungenen“ Wochentipp.
Ach was, ich liebe diese Torte einfach. Ich werde sie euch in meiner grenzenlosen Güte dann als PDF-Rezept zur Verfügung stellen.
Muss ich nur noch tippen… und ihr könnt diese dann weiter unten öffnen.

Erst einmal zurück zum Maulwurf. Keine Panik ich werde es kurz machen, aber hier seid ihr lesend – einfach so, so einfach – mit gehangen mit gefangen, denn ich will jetzt wissen, wieso die Kleinen so verhasst sind.

So ein Maulwurf ist für das Leben unter der Erde recht gut ausgerüstet, denn er lebt vollständig unterirdisch, ohne das Erdinnere verlassen zu müssen.
Nomen est Omen, sein Name bedeutet Erdwerfer.
Sein Fell ist samtig grau bis schwarz. Damit er Vor- und Rückwärtslaufen kann hat das Fell keinen Strich, so wie z.B. bei Hunden oder Katzen.
Ok, sein Körper ist für seine Größe recht walzenförmig. Aber er ist nur 12-19 cm lang und 2 cm hoch. Seine Augen und Ohren sind ganz klein und unter dem Fell versteckt.
Seine zwei schaufelförmigen Vorderbeine dienen nur dem einen Zweck – nämlich dem zu graben.

Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich herausfand, was sich so alles unter den Maulwurfshügeln verbirgt. In 5o cm unter der Erde befinden sich eine Luftröhre, ein Jagdgang, eine Tränke, eine Laufröhre, ein Wohnkessel, der mit Moos und Gräsern ausgestattet ist und eine Vorratskammer.
Wie ich meine, ist dies alles recht respektierlich und organisiert angelegt.
Bei seinen Beutezügen hilft ihm sein exzellenter Tast-, Geruchs- und Gehörsinn.

Ach der Arme, obwohl er unter der Erde lebt, hat er den Marder, sowie Bussard, Fuchs und Raben zum Feind.
Im Winter lässt er jeden Garten, Felder und Wiesen in Ruhe. Vorab legt er sich aber einen Vorrat von Insekten und Regenwürmern an und zieht sich dann genüsslich in tiefere Erdschichten zurück, aber er schläft nicht.

An seinen ganz schön spitzen Zähnen kann man gut erkennen was er frisst. Er ist ein wahres kleines Leckermaul und ernährt sich ausschließlich tierisch.
Auf seinem Speiseplan tummeln sich als Fünf-Gang-Menü: Regenwürmer, Käfer, Larven, Spinnen und Raupen. Als Nachtisch manchmal auch ein Mäuslein.

Also ich weiß ja nicht warum Hubert sich so aufgeregt hat, der Kleine ist doch nützlich – er lockert den Boden und frisst Schädlinge.
Noch eine Berichtigung: Im Gegensatz zu vielen Vermutungen ist der Maulwurf kein Pflanzenschädling.

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Meine Lieben, diese kleinen Buddler sind für den einen ein Albtraum und für die anderen ist er ein wertvoller kleiner Dienstleister, der für die  Lockerung des Gartenbodens sorgt.
Wer einen Maulwurf bei sich im Garten hat, hat auf alle Fälle Grund zur Freude, denn die Erde in seinem Garten ist gesund.
So manch Nützliches im Leben eines Jeden, welches im Vorfeld verteufelt wurde, stellt sich erst beim zweiten Blick als wohltuend und förderlich dar.
Drum prüfe, was du da im Außen so ungestüm bekämpfst. Bewusstwerdung ist etwas für uns Förderliches. Erst beim zweiten Blick und dem daraus folgenden Auseinandersetzen mit der Sachlage zeigt sich meist das für uns Dienliche und das fühlt sich dann aber so was von einem gesunden, wertvollen, brauchbaren GUUUUT in unserem Leben an.

Was der Maulwurf mit Geographie und Geschichte zu tun hat

Die Geographie ist die Basis der Geschichte,
und die Geschichte ist nichts anderes
als eine in Bewegung gesetzte Geographie der Zeiten und Völker.
Wer eine oder die andere treibt, versteht keine,
und wer beide verachtet, sollte nicht auf,
sondern wie der Maulwurf, unter der Erde wohnen.
Johann Gottfried von Herder (1744 – 1803), deutscher Kulturphilosoph, Theologe, Ästhetiker, Dichter und Übersetzer

Weltanschauung

Es gibt Menschen, die werfen Probleme auf wie ein fleißiger Maulwurf Hügel.
© Gerd W. Heyse (*1930), auch: Ernst Heiter, deutscher Schriftsteller und Aphoristiker, Quelle: Heyse, G.W., Gehirntestate, Eulenspiegel Verlag, Berlin 1982

Allzu Menschliches

Nun ist intelligenten Menschen in der Sphäre,
wo ihre Fähigkeiten sich entfalten,
der umsichtige Blick der Schnecke,
der Spürsinn des Hundes,
das Gehör des Maulwurfs eigen;
sie sehen, spüren und hören alles in ihrer Umgebung.
Honoré de Balzac (1799 – 1850), französischer Philosoph und Romanautor, Quelle: Balzac, Verlorene Illusionen (Illusions perdues), 1837-1843, übers. v. Hedwig Lachmann, Insel-Verlag Leipzig, 1936

Zum Abschluss Wilhelm Busch
mit einem Gedicht zu Ehren des Maulwurfs

Ein Maulwurf

Die laute Welt und ihr Ergötzen

Als eine störende Erscheinung

Vermag der Weise nicht zu schätzen.

Ein Maulwurf war der gleichen Meinung.

Er fand an Lärm kein Wohlgefallen,

Zog sich zurück in kühle Hallen

Und ging daselbst in seinem Fach

Stillfleißig den Geschäften nach.

Zwar sehen konnt‘ er da kein bissel,

Indessen sein getreuer Rüssel,

Ein Nervensitz voll Zartgefühl,

Führt sicher zum erwünschten Ziel.

Als Nahrung hat er sich erlesen

Die Leckerbissen der Chinesen,

Den Regenwurm und Engerling,

Wovon er vielfach fette fing.

Die Folge war, was ja kein Wunder,

Sein Bäuchlein wurde täglich runder,

Und wie das häufig so der Brauch,

Der Stolz wuchs mit dem Bauche auch.

Wohl ist er stattlich von Person

Und kleidet sich wie ein Baron,

Nur schad, ihn und sein Sammetkleid

Sah niemand in der Dunkelheit.

So trieb ihn denn der Höhensinn

Von unten her nach oben hin,

Zehn Zoll hoch oder gar noch mehr,

Zu seines Namens Ruhm und Ehr

Gewölbte Tempel zu entwerfen

Und denen draußen einzuschärfen,

Dass innerhalb noch einer wohne,

Der etwas kann, was nicht so ohne.

Mit Baulichkeiten ist es misslich.

Ob man sie schätzt, ist ungewisslich.

Ein Mensch von anderm Kunstgeschmacke,

Ein Gärtner, kam mit einer Hacke.

Durch kurzen Hieb nach langer Lauer

Zieht er ans Licht den Tempelbauer

Und haut so derb ihn übers Ohr,

Dass er den Lebensgeist verlor.

Da liegt er nun, der stolze Mann.

Wer tut die letzte Ehr ihm an?

Drei Käfer, schwarz und gelb gefleckt,

Die haben ihn mit Sand bedeckt.
Wilhelm Busch (1832 – 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller, Quelle: Busch, Gedichte. Zu guter Letzt, 1904

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Maulwurftorte

Zutaten

Für den Rührteig

70        Gramm           Butter oder Margarine

75        Gramm           Zucker

2          Pck                  Vanillezucker

6          Stck                 Eier

100      Gramm          gemahlene Haselnuss- oder Walnusskerne

1           Pck                 Backpulver

100       Gramm        Schokoladenraspel

Für die Füllung

3-5       Stck                Bananen  oder abgetropfte Birnen aus dem Glas/Dose

3          Becher            Sahne

50        Gramm          Bananenkaba

2          Pck                 Sahnesteif

50        Gramm         Schokoladenraspeln

1          Pack.              Vanillezucker

Zubereitung

  1. Für den Rührteig die Butter/Margarine mit dem handrührgerät auf höchster Stufe geschmeidig rühren.
    nach und nach Zucker und Vanillezucker unterrühren
    Eier trennen, jedes Eigelb knapp ½ Minute nach und nach unterrühren
  2. Die gemahlene Haselnuss- oder Walnusskerne mit Backpulver und Schokoladenraspeln mischen und portionsweise in die Butter/Eigelbmischung unterrühren
    Das Eiweiß steif schlagen und unterheben.
  3. Den Teig in eine Springform füllen und glattstreichen.
  4. Backen – Ofen vorheizen!
    Heißluft etwa bei 160°-170° –  Backzeit ca. 20 – 30 Minuten
    oder Ober/Unterhitze 180° – Backzeit – ca. 20 – 30 Minuten
  5. Den Boden aus der Form lösen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.
    Den erkalteten Boden so aushöhlen, dass ein etwa 2 cm breiter Rand stehen bleibt.
    Den entfernten Teig zu Krümeln verarbeiten.
  6. Für die Füllung die Bananen schälen, waagerecht halbieren und in den ausgehöhlten Boden legen.
  7. Sahne mit Sahnesteif, Bananenkaba und Vanillezucker steif schlagen.
    Die Schokoladenraspeln unterheben, Die Sahnemasse kuppelförmig auf die Bananen streichen und mit den Gebäckkrümeln bestreuen.

ZUBEREITUNGSZEIT Ca. 45 Min. BACKZEIT Ca. 20-30 Minuten.
Quelle: Backkönigin Christa aus Franken

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15-wochentipp-torte fertig

PDF-Datei:  maulwurfstorte

Ich wünsche euch, dass ihr genussvoll
– einfach so, so einfach – diese Woche dazu nutzt,
sowohl das Nützliche und als auch das Schädliche
in eurem Leben bewusst zu erkennen
herzlichst eure Ute Weiss-Ding

 

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– Lo Graf von Blickensdorf – in der Berliner Kunst-Szene ist er in der Schreib- und Zeichenkunst der begnadete Allroundkünstler mit der Grandezza eines Weltmannes. http://berlinspirit.de/lo-graf-von-blickensdorf-in-der-berliner-kunst-szene-ist-er-in-der-schreib-und-zeichenkunst-der-begnadete-allroundkuenstler-mit-der-grandezza-eines-weltmannes/ Sun, 03 Apr 2016 20:10:24 +0000 http://berlinspirit.de/?p=3195 14. Wochentipp – Thema

 – Dem Lauf der Welten-Dinge ein Antlitz von gravitätischer Heiterkeit und Gelassenheit
mit einem Anklang von  Besonnenheit zu verleihen –
das ist Los ganz persönliches Credo. Dieser Grandseigneur der Kunst-Vielfalt

schafft es mit allem, was er „stilsicher anfasst und auch selbst verkörpert“
den Menschen, die ihm begegnen ein Lächeln in ihr Gesicht zu zaubern.

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Foto: Julia Bornkessel

Die Ehre muss dich suchen, nicht du die Ehre!
Friedrich Rückert (1788 – 1866, deutscher Dichter, Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer, chinesischer Dichtung

 Wer ist und was macht – Lo Graf von Blickensdorf – eigentlich?

Nun, er ist Buchautor, Geschichten-Erzähler, Kolumnist, Grafiker, Cartoon-Zeichner, Fotograf, ein mit Wissen und Können ausgezeichneter Lebenskünstler, der einem das Gefühl der Erbauung vermittelt. Er ist ein gereifter Meister der Reduktion und dass dies von ihm ein geistreiches, diszipliniertes Vorgehen verlangt, leugnet er nicht.
Er ist ein Wortspieler, der humoristisch einfach und dabei findig kurz seine Pointen auf den Punkt bringt.

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Lieber Lo, der obengenannte Sinnspruch betreffend der Ehre könnte auf dich, so wie ich dich wahrnehme, eins zu eins zutreffen.  Formale Ehre, in welcher Form auch immer, hast du in deinem Leben für dich mit deinen abwechslungsreichen, kunstgerechten Gesamtwerken nie als oberste Priorität für erstrebenswert gehalten.

Ich jedenfalls kenne keinen Berliner Künstler  der so prunklos und auch demutsvoll in seiner Gesinnung dem Leben begegnet. Lo ist einfach ein Mensch, der mit sich selbst im Reinen ist und offenbar dadurch auch sich in seinem vielfältigen künstlerischen Schaffen selbst treu geblieben ist. Und somit kommt er auch gut ohne gekünstelte, affektierte Attitüden in seinem Künstler-Dasein aus.
Ich persönlich finde ihn so herrlich menschlich sympathisch, weil er sowohl eine ernste als auch eine heitere Würde ausstrahlt.

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Der Herr Graf besitzt die Fähigkeit und Bereitschaft, auf bestimmte Dinge des Lebens humorvoll und gelassen zu reagieren, welche er dann schreibend, zeichnend oder fotografierend „KUNSTVOLL“ umzusetzen pflegt. Die künstlerischen Vollendungen bereiten dann sowohl dem Lesenden, als auch dem Anschauenden, einfach nur ein wonnigliches Vergnügen.

Non semper ea sunt quae videntur – Die Dinge sind nicht immer so, wie sie scheinen

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Meinem Erachten nach zeigen bei einem Künstler die sprachlichen und künstlerischen Darstellungen seine Art von humoriger Lebenslust auf, sowie die ihn bestimmende Geisteshaltung samt Wesensart.

Das kleine „von“ vor Blickensdorf ist der stilgemäße Teil seines Künstlernamens. Es versteht sich von selbst, das „von“ wurde natürlich amtlich eingetragen. Ganz legal – mit einem selbst gestaltenden Wappen. Seine Umwelt hat mitgeholfen – sie hat ihn mit zum Grafen gemacht. Seine skurrilen Erfahrungen als Aristokrat präsentiert er uns in seinem Buch: 

Werden Sie doch einfach Graf!
Biste was, kriegste was

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Von seinem unverwechselbar, hoheitsvoll, würdevoll humoristischen, manchmal nachdenklich stimmenden, eleganten Schreibstil kann sich gerne jeder beim Lesevergnügen des immer unterhaltsamen Meisterstückes selbst ein Bild von dem gräflichen Dasein machen.
Beim Lesen des Buches steht der Graf einem zwar unsichtbar, aber mit seinem hilfreichen, respektierlichen Wissen zur Seite.

Ab dem Sommer 2016 soll ein neues Werk von – Lo Graf von Blickensdorf – in den Bücherregalen und Büchertischen der Buchhändler stehen und liegen.
Soviel sei hierzu verraten – es geht unter anderem dabei auch um eine weitere Leidenschaft in seinem Leben – autobiografisch versteht sich – um das Kuchen- bzw. Tortenessen, das „Konditern“.
Bleibt entspannt, lasst euch überraschen – ich sage euch nur – es wird ein literarisch erbaulicher autobiografischer Roman sein und einfach so, so einfach herrlich kööööstlich amüsant.

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Dieser distinguierte Künstler hat naturelement auch eine Vorliebe für die Fotokunst und diese lebt er alleine, aber auch mit der Künstlerin Joelle gar vortrefflich, gekonnt humorig und auch ein wenig nachdenklich stimmend aus. Aber schaut selbst – ich schaue es mir immer wieder gerne zur meiner eigenen Erbauung an.

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Der oder das Cartoon sind Karikaturen, witzige Zeichnungen, welche gezeichnete oder gemalte, teilweise auch satirische Geschichten in Bildern darstellen.
Deshalb kommen zum Ausklang der Vielfalt des künstlerischen Schaffens von – Lo Graf von Blickensdorf – nun meine Favoriten – die herzallerliebsten, herzerwärmenden mich immer wieder schmunzeln lassenden, sooo herrlich feinfühligen – Cartoons – zur Sprache.

Auf seiner Seite http://blaues-blut.blogspot.de/ – könnt ihr euch gerne mit diesen kleinen, von ihm persönlich erlebten und aufgeschriebenen Geschichten in Cartoon-Form verlustieren. Er ist halt ein echter Verfechter der „Humoristischen Art“ in eigener Sache und dass ihm die deutsche Sprache wichtig ist, adelt ihn gleich nochmal.
Ganz unten habe ich noch eine kleine Sammlung seiner Cartoons hinzugefügt.

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Pardon, da fehlt ja noch etwas – zwei ganz bescheidene Kleinigkeiten. Der Grandseigneur der gehobenen Lebensart, welche sich von innerem Adel zeugend darstellt, hat selbstverständlich neben seiner Gewandtheit, diesem Savoir-vivre, insbesondere umgesetzt durch seine dezent-elegante Kleidung, seine Formen des Umgangs, sein Auftreten mit seiner höflich-vornehmen Art – sein eigenes, ganz persönliches gräfliches Parfüm „Blaues Blut selbstkreiert.

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Da der Herr Graf viel mit seinem „ITS“ unterwegs ist, hat er auch seine eigene gräfliche „gekrönte“ Fahrradklingel. Entschuldigung, ich vergaß „ITS“ zu erläutern – ganz banal: „Ich trete selbst“!

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Meine Lieben, mei – was können wir von diesem Mann alles lernen?
Klar erkennbare, liebenswerte Attribute, von denen auch wir nie genug besitzen können, sind Los:

Sprachlicher Ausdruck, er drückt sich immer – die Betonung liegt auf immer –  einfach anmutig, deutlich, höflich in seiner „Umgangssprache“ aus, egal ob schriftlich oder mündlich.

Sprach- und Wortwitz zeichnen ihn aus, es ist seine witzige, nie plumpe Art, mit der deutschen Sprache umzugehen. Bei ihm macht die deutsche Sprache, zu hören oder zu lesen, einfach Freude.

Respekt, Lo vermittelt mit und in allem, was er schöpferisch erschafft einen respektvollen Umgang mit sich und seiner Umwelt. Menschen zu verletzen, körperlich oder mit der Sprache, das ist ihm ein Greul …

… und so ist Höflichkeit bei ihm keine Zier – sondern ein Muss im höflichen Umgang in der Kunst und mit den Menschen.

Eleganz und Grandezza strahlt er aus und das bitte schön nicht nur in der Bewegung, sondern auch im gesamten Ausdruck seines menschlichen Selbst, durch seine innere und äußere Haltung.

Genügsamkeit ist eine wohlige Tugend, denn sie lässt einen Menschen Zufriedenheit und Glücklich-Sein ausstrahlen. Lo ist einer der wenigen Menschen, die ich kenne, die wahrhaftig im Hier und Jetzt, in der absoluten Gegenwart mit der Weitsicht eines Wissenden leben. Da er im Augenblick lebt – hat er immer kurze „Macher-Ziele“, diese speisen sich aus seinen Träumen und Wünschen und daher kommt die Zielsetzung von ganz alleine.
Genial! Er stellt die Weichen und schwingt mit dem Schicksal.
Der Lo, den ich kenne, nimmt dann seinen Stift und zeichnet aus der Lameng heraus.

Feinsinnigkeit, Feinsinn ist eine von Los Begabungen, denn mit seinem feinen Empfinden setzt er sich mit besonderer Sensibilität für seine künstlerischen Dinge ein. 

Vergnügtheit, auch wenn es Lo mal nicht gut geht, so verliert er sich nicht selbst, er bleibt bei sich und dabei seiner inneren Aufgeräumtheit treu. Es ist diese ihm innewohnende Lebensfreude, die sehr wohl auch ernst und sinnig sein darf, welche ihn aber wieder schnell zu seiner heiteren Gemütsverfassung zurückführt.

Fleiß und Disziplin, das sind zwei herausragende Eigenschaften, welche ich bei seinem Schaffen immer wieder und wieder beobachten konnte. Ohne diese würde es den – Lo Graf von Blickensdorf – den ich kenne, gar nicht geben.

Wenn wir mit einem gesunden Selbstvertrauen, einem erkennenden Selbstwertgefühl  ausgestattet sind und dazu ein belebendes Vertrauen in den Fluss des Lebens besitzen, dann fühlt sich das aber so was von einem lebendigen, lustvollen und sinnvoll gelebten Lebens-GUUUUT an.

Abschließend sei hier noch – Lo Graf von Blickensdorf –  Lebensmotiv erwähnt:
Hauptsache es geht mir gut!

14-wochentipp-weinkönigin

Sprachlicher Ausdruck

Was fängt man mit den zu Tode geredeten Worten an?
Es bleibt wohl nur eines: Immer einfacher zu sprechen,
denn die Einfachheit widersteht der Zerstörung.
Romano Guardini (1885-1968), dt. Theologe u. Philosoph

Sprachwitz

Als erstes schließen wir die Augen, dann schauen wir weiter.
Anschließend verschließen wir die Ohren, dann hören wir zu.
Abschließend halten wir uns die Nase zu und atmen weiter.

Respekt

Anstand ist Respekt vor der Würde des anderen.
© Paul Schibler (*1930), Schweizer Aphoristiker

 

Man muss den Menschen einen gewissen Respekt entgegenbringen.
Das gilt für die Besten genauso wie für alle andern.
Denn sich nicht darum kümmern, was die andern über einen denken,
ist nicht nur ein Zeichen von Überheblichkeit,
sondern auch von völligem Mangel an Kontaktfähigkeit.
Marcus Tullius Cicero (106 – 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Höflichkeit

Höflichkeit bezwingt; ein Lächeln besticht.
© Emil Baschnonga (*1941), Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker

Eleganz und Grandezza

Eleganz heißt nicht, ins Auge zu fallen, sondern im Gedächtnis zu bleiben.
Zitat von Giorgio Armani italienischer Modeschöpfer

Genügsamkeit

Ich habe drei Schätze, die ich hüte und hege:
Der erste ist die Liebe,
der zweite ist die Genügsamkeit,
der dritte ist die Demut.
Nur der Liebende ist mutig, nur der Genügsame ist fähig zu herrschen.
Laotse (3. od. 4. Jh.v.Chr.), historisch nicht fassbarer chin. Philosoph

Feinsinn, Feinsinnigkeit

Das Leben ist wert, gelebt zu werden, sagt die Kunst,
die schönste Verführerin; das Leben ist wert, erkannt zu werden, sagt die Wissenschaft.
Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph

Vergnügtheit

Um guter Laune zu werden, muss man sich vergnügt aufrichten,
vergnügt um sich schauen und sich so verhalten, als wäre die gute Laune bereits da.
William James (1842 – 1910), US-amerikanischer Psychologe und Philosoph, Vertreter des Pragmatismus

Fleiß und Disziplin

Kunst ist Fleiß.
Deutsches Sprichwort

 

Können setzt Fleiß voraus,
Erfolg Ausdauer.
Deutsches Sprichwort

 

Disziplin ist die Fähigkeit, sich zu merken was man will.
Unbekannt

Lieber Lo, abschließende Worte für dich:
Cui honorem, honorem – Ehre, wem Ehre gebührt.

Ausspruch des Apostel Paulus an die Römer

14-wochentipp-graf-joelle

Ich wünsche euch, dass ihr in eurem Leben
mit Selbstbewusstsein und einem gesunden Selbstwertgefühl
genussvoll dem Fluss des Lebens vertrauensvoll folgt
herzlichst eure Ute Weiss-Ding

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14-wochentipp-cartoons-2 b

]]> Monats-Prognose April – Ein Monat der einerseits das Gefühl der Verlassenheit zum Thema hat und gleichzeitig zum Handeln aufruft. http://berlinspirit.de/monats-prognose-april-ein-monat-der-einerseits-das-gefuehl-der-verlassenheit-zum-thema-hat-und-gleichzeitig-zum-handeln-aufruft/ Mon, 28 Mar 2016 16:48:10 +0000 http://berlinspirit.de/?p=3184 13. Wochentipp – Thema
Einfach so – (vergänglich) so einfach:
VORSCHAU April 2016

13.-Wochentipp-_April prognose rahmen

Eugène Samuel Grasset, schweizerisch-französischer Maler

Prognose:
Trotz angekündigter Hitzewellen ist soziale Kälte auch im Sommer spürbar.

© Gerd Jüttner (*1954), Dipl. Rel.päd., Dipl.-Jouralist.

  • Ausschau sucht Innenschau
  • Phantasielosigkeit sucht Ideen
  • Unwissenheit sucht Aufklärung
  • Lustlosigkeit sucht Begeisterung
  • Verlassenheit sucht Geborgenheit
  • Handeln sucht kraftspendende Ruhe
  • Erstarrung sucht menschliche Wärme

Entwicklung:

Da gleitet sie frühlingserwachend auf uns zu, die April-Schwingung 2016 und wünscht sich, dass wir uns mitfühlend erlauben, uns wahrnehmend unseren Gefühlen hin zu öffnen. 

Verlassenheit – sich verlassen zu fühlen, bringt das Bedürfnis mit sich – Dinge, Angelegenheiten klar zu definieren, Ordnung zu gestalten und handelnd wieder herzustellen.
Nur die alte Ordnung des bestehenden, bisherigen Weltenallerleis hat sich verflüchtigt.

Daher ist der April von der Monats-Schwingung her gut dafür geeignet das Leben mit all seinen Unsicherheiten wahrzunehmen bis hin zu dem, was sich als das kommende noch unsichtbare und unbekannte „NEUE“, schon langsam, aber unaufhörlich schleichend seinen Weg bahnt.

Egal ob es unseren privaten Raum, die Politik oder die Wirtschaft betrifft, jetzt heißt es das Heer an Gewohnheitsmäßigem und dem bisherigen uns dienlichem traditionell Überlieferten neu zu bemessen, zu gliedern, zu klassifizieren, frisch zu bewerten und neu einzuordnen.

Das Neue hat vielleicht noch keinen Namen, aber es ist schon wabernd, noch nicht greifbar angekommen.  

13.-Wochentipp-_mikalojus gesicht rahmen

Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Komponist und Maler

Das „NEUE“, was soll das sein?

Wir als Bürger der „westlichen Welt“ geben uns gerne kosmopolitisch und wir hoppeln gerne gar lustig von einem Ort, einer Situation, einer Nachricht zur anderen, dabei ist die Polarität mal wieder voll mit im Gepäck. Auf der einen Seite gibt es Menschen, die äußere „tatenvolle“ Verantwortlichkeit in Form von Institutionen zur Politik, Wirtschaft und Verwaltung „mehr oder weniger lebendig“ auslebend vertreten und auf der anderen Seite schaut es so aus, als sei der einzelne Mensch zur streckenweise, hilflosen Tatenlosigkeit verdonnert.

Da ist sie schon wieder, die versteckte, schleichende, hilflose Verlassenheit.
Tja, auf wen oder was können wir uns denn da noch verlassen?

Das Alte heißt nichts anderes, als zwischen den Positionen der einerseits äußeren Verantwortlichkeit, welche die politischen und die privaten Bereiche beinhaltet und der eigenen Passivität, in der wir zwar phantasievoll sein können, es aber nicht schaffen wirklich lustvoll befriedigende Lösungen zu kreieren, damit wir sowohl für uns selbst, als auch gemeinsam für das Allgemeinwohl handeln können.    

Nun, es gibt sehr wohl einen Weg der Mitte, der Balance und zwar zum Nutzen für alle.

Was dafür benötigt wird, heißt, sich nachdenkend die Möglichkeiten zum Handeln bewusst zu machen, denn Phantasie und Handeln, Kreativität und echte soziale Nützlichkeit lassen sich sehr wohl verbinden.

Das NEUE beinhaltet nichts anderes, als sich der zu bewältigenden Aufgaben bewusst zu werden und dann könnten wir neue Wege mit neuer kreativer Disziplin beschreiten.

Zu bedenken gilt: Dass Willensstärke alleine niemals Imagination, Phantasie und Handeln vereinen kann. Wer seine Ziele realisieren möchte, den kann nur die Liebe, die Begeisterung zu seinen Ziel-Handlungen motivieren und zu einer erfolgreichen, Sinn verleihenden Umsetzung führen.

Die Strömung wird aus den „Familien“ der Gesellschaft heraus erwachen. Neues in Form von etwas Ganzem und Lebendigem kann erschaffen werden, wenn aus den Möglichkeiten und Dingen, die das Umfeld, das Leben bereithält, Ausschau gehalten wird. Geist und Liebe vereinigt – kann Visionen hervorbringen – für die es sich lohnt, handelnd etwas Existentes und Solides daraus zu erschaffen.

13.-Wochentipp-_mikalojus spinnweben rahmen

Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Komponist und Maler

Machwerk:

Es bringt keinem von uns etwas, wenn wir die Augen vor dem, was gerade in der Welt und in unserem eigenen kleinen Mikrokosmos geschieht, verschließen. Allerdings müssen wir noch nicht auf alles eine Antwort haben.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Einzelne den Lauf der „Welt-Geschichte“ nicht aufhalten kann und jeder ist trotzdem aufgerufen sich damit auseinander zu setzen.

Auch wenn es uns schwer fällt und wir uns in vielen Bereichen des Lebens verlassen fühlen, sind wir aufgefordert, uns um unsere alltäglichen, irdischen Dinge zu kümmern und sie aus eigener Anstrengung und durch eigenes Handeln zu bewältigen.

Der Monat April ist ein produktiver Zeitabschnitt, wenn wir uns dieser schöpferischen Schwingung öffnen und hingeben, dann kann ein einsetzender kreativer Schub kontrolliert und zielgerichtet eingesetzt werden, einen persönlich zur Höchstleistung anspornen und dem Einzelnen dann sehr gute Ergebnisse bringen.

Ich wünsche mir, dass unsere Führungsköpfe und Politiker diese Zeit nutzen, um mit Geduld und Hingabe für die Schwierigkeiten, die schon bestehen und für die, die noch auf uns zukommen, sinnvolle Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Dass sie den Mut aufbringen, sich endlich einmal durch auftauchende und schon bestehende Hindernisse mit Ausdauer hindurch zu kämpfen. Sie könnten damit mit einem Riesenschritt in Richtung strukturierterer und klarerer Zukunft voranschreiten. Es ist eine gute Zeit weitsichtige Politik, getragen von neuen Richtlinien und Gesetzen zu machen, welche dann auch die Interessen der Bürger beinhaltet, um sich so von einer reinen Industrie-Lobby-Politik zu verabschieden.

13.-Wochentipp-_pfau rahmen

Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Komponist und Maler

Worauf sollte im April 2016 geachtet werden?

Wer sich eine goldene Zukunft wünscht, darf und sollte im April in seinen Geld- und Finanzangelegenheiten ökonomisch, sorgfältig und praktisch denken und dann erst handeln.

Es ist ein guter Monat um einen Finanzplan zu erstellen.

Dabei ist es egal, ob es um Schuldentilgung, Reise- oder Hausbauplanung geht. Sollten Renovierungen oder Ausbauten in der Planung sein, packt es an, denn der Zeitpunkt dafür ist gut.

Egal in welchen Bereichen eures Lebens im April Hindernisse auftauchen, diese können nur mit Geduld und Begeisterungsfähigkeit gelöst werden. Mit Mut sich durch Behinderungen hin durchzukämpfen lohnt sich diesen Monat immer, denn danach eröffnen sich Möglichkeiten, welche euch mit Riesenschritten hin in eine aussichtsreiche Zukunft führen.

Mit allem, was das Leben an täglichen Aktivitäten so mit sich bringt, seht zu diese zu beherrschen, denn hier werdet ihr mit materiellen Vorteilen belohnt – in welcher Form auch immer, es muss nicht immer monetär sein.

Denkt daran, ihr seid der Machthaber – der eigen-ver-Antwort-liche, der Lebens-Herrscher in eurem Leben.

Meine Lieben, lernt auf euer „Bauchgefühl“ zu hören, handelt im Einklang mit euren Gefühlen, achtet auf euer Denken und das Gefühl von Verlassenheit wird langsam verblassen und euch hin zu neuen Lösungen führen, welche euch selbst überraschen werden.  

Denn von nun an könnt ihr euch auf euch selbst verlassen, auf eure Intuition und damit auf eure Wahrnehmungen. Tja, und das fühlt sich dann aber sowas von einem lebensbejahenden, sich selbst vertrauenden und wertvoll gefühlten GUUUUT an.

13.-Wochentipp-_mensch rahmen

Spezial-Fragen:

Wie wird sich das Abkommen von Frau Merkel und Herrn Erdogan bewähren?

Anfänglich: Ein Geben und Nehmen. Hier wurde eine Situation geschaffen in der von allen Seiten her Schwächen gezeigt werden dürfen, ohne damit Stärke auf der anderen Seite zu provozieren. Dieses gilt auch dafür Stärke zu zeigen und Schwäche auf der anderen Seite zu verursachen. Augenscheinlich gelingt es hier einen Einklang zu entwickeln zwischen der Umgebung und den einzelnen Vorstellungen über die Ideale der jeweiligen Verhandlungs-Partner, denn offensichtlich haben die Herrschaften, jeder für sich, für klare Verhältnisse gesorgt, egal was wir darüber denken oder gar wollen.

Ob das von Dauer sein wird und gut gehen wird?

Nein, da auf längere Sicht hin mit dem ganzen Handling von allen Seiten her halbherzig umgegangen wird. Hier wird dann Hartherzigkeit den Lauf in den Flüchtlingslagern bestimmen. Selbstbetrug, aber auch Geiz heißen dann die Zahlungsmittel und da helfen dann auch keine Kurskorrekturen caritativer Natur und ausgetauschter Höflichkeitsfloskeln mehr.

Wird sich die Türkei an den recht zweifelhaften Deal halten?

Nein, Korruption, Transfer, angebliche, gegenseitige Unterstützung und Kompromisse werden zu neuen Grenzen. Wobei ich nicht erkennen kann, ob dies das Ergebnis oder der Ersatz des beschrittenen Weges ist. Es werden Verhaltensregeln kreiert, die Schranken setzen werden, wobei eine vermeintliche Sicherheit fester Verhältnisse vorgegaukelt wird.

Die Flüchtlinge werden sich alleine, isoliert und beziehungslos durch die Undurchdringlichkeiten des Systems durchkämpfen müssen.

Hierdurch wird ein großes Bedürfnis nach vermeintlicher Sicherheit, festen Verhältnissen erst hervorgerufen.

Wird dieser EU-Türkei-Plan in den kommenden Monaten, Flüchtlinge wirklich von der illegalen Überfahrt abhalten, sprich das Problem des Flüchtlingsstromes aufhalten?

Ja, durch den politischen Wandel, brechen vormals getätigte Aussagen in sich zusammen und ein Zusammenbruch alter Auffassungen wird folgen, aber auch plötzlich eintretende  Ereignisse, welche das Vertrauen auf eine bessere Zukunft zerstören. Eine Zeit sich auf unbequeme Widersprüche einzulassen.

Aber es werden in den kommenden Monaten die Fluchtrouten über Spanien und Italien wieder mehr frequentiert werden.

13.-Wochentipp-_nicholas roerich figuren rahmen

Nicholas Roerich, russischer Maler

Ich wünsche euch, dass ihr die April-Qualität
einfach so – so einfach formbar, mit Weitsicht
kurzlebig, genussvoll in euer Leben einladet
herzlichst eure Ute Weiss-Ding

 

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Sinnlichkeit und Herzlichkeit ist das Wesen von Genuss. Die Feiertage stehen vor der Tür und dazu sinnlich, herzlich das Rezept meiner „Mousse au Chocolat“. http://berlinspirit.de/sinnlichkeit-und-herzlichkeit-ist-das-wesen-von-genuss-die-feiertage-stehen-vor-der-tuer-und-dazu-sinnlich-herzlich-das-rezept-meiner-mousse-au-chocolat/ Sun, 20 Mar 2016 17:27:42 +0000 http://berlinspirit.de/?p=3165 12. Wochentipp – Thema

Der Schwelgerei letzter Akt:

Frohsinnige Erinnerung an das Gastmahl.
Daraus folgend ein Spaziergang über den Naschmarkt der Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg.
Passend zu Ostern habe ich euch ein paar Adressen von kleinen erlesenen Manufakturen aus Berlin mit ihren Köstlichkeiten mitgebracht. 

12.-Wochentipp-_eingangsbild rahmen

Großzügigkeit ist das Wesen der Freundschaft.
Oscar Wilde (1854 – 1900), irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Freude: Als letzter Gang der Gänge folgt – einfach so – so einfach:

Schlussendlich – das Dessert!

Ich gebe zu, dass ich nicht so sehr der Fan von Mousse au Chocolat blanc  bin. Ich persönlich finde diese zu süß und ein bisserl fad. Tja, und wenn – mag ich diese nur in Verbindung mit frischem Obst. Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und somit „frei“, was das Goutieren anbelangt.

Meine Freunde sind schon längst wieder in Nürnberg angekommen und schon folgt zum Dessert als Themen-Begleiter ein Ausflugs-Geflüster mit „süßen Tipps aus Berlin“. Diese Exkursion mit meinem liebreizenden Mann und meiner holden Schwester, führte mich geradewegs zum „Frühlingserwachen“ – dem Naschmarkt in der Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg.
Na, wenn das mal kein interessanter Ab-Gang für mein Mousse au Chocolat ist!

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Diese Markthalle lockte mich schon einmal an einem Donnerstag mit all seinen Köstlichkeiten vom Streetfood-Market an. Überall fanden wir Auserlesenes, denn da war für jeden Geschmack etwas dabei.
Also wollten wir nichts wie hin zum Markt mit seinem „Frühlingserwachen“ und waren heiß darauf, die süßen Naschereien von kleinen Manufakturen aus Berlin genussvoll genießen zu dürfen.
Naturelement interessierten mich persönlich eh nur feine Backwerke und delikat Schokoladiges von Manufakturen, die ich noch nicht kannte. Es gab dort sicherlich viele weitere tolle Schoko-Queens und Kings, von den Zuckerbäckerinnen- und Bäckern ganz zu schweigen, leider muss ich mich „schreib-platz-mäßig“ mit der Auswahl etwas beschränken.
Aber die folgende Miniauswahl hat mich doch recht anmutig überzeugt und ihr wisst ja – ich bin halt so ‘ne richtige „Süße Berlinerin“, die och noch Ahnung hat vom Janzen, von dem wat so richtig juuut is… Das Fazit zog mein kleines Schwesterlein – mei, das war hier so richtig harmonisch zwischen uns zwei beiden – wir waren uns komplett einig und es reichten unsere verdrehten Augen aus, aus denen „oh, wie köstlich ist das denn“ herausblitzte, um die Auswahl rund zu machen.

Fangen wir an mit: „Verzuckert Berlin“

12.-Wochentipp-_verzuckert berlin rahmen

Originelle Hochzeits- und Geburtstagstorten vom Feinsten und dazu die Patisserie mit ihren köstlichen kleinen „Törtchen“ – frisch, frischer am frischesten und dazu auf das Kööööööstlichste vom Geschmack her zu genießen und zum Anschauen einfach grandios. Mehr gibt es zu dieser Konditorin aus Friedrichshain nicht zu sagen, außer dass sie richtig, richtig GUUUUT ist, ihr Handwerk perfekt beherrscht und mich mit ihren Kreationen „verzuckert“, pardon, geschmacklich verzaubert hat. http://www.verzuckert-berlin.de/ und auf facebook.      

Jetzt aber ab zu den: „Antojitos“

12.-Wochentipp-_Ajotitos rahmen

Süßes jetzt aus Südamerika – „Antojitos“ aus Chile mit ihren „Alfajores“.
Das sind süße Doppelkekse gefüllt mit „manjar“ = eine Art karamellisierte Milchmarmelade. Alfajor ist eine Keks-Delikatesse, deren Ursprung wohl in Spanien liegt. Ich war hin und weg von dem „Alfajor de Chocolate“. Ok, ich liebe eben alles Schokoladige und hier kam ich nicht daran vorbei, zumal ich dieses auch nicht kannte. Wer keine Angst vor Süß hat, wird diese Kekse zu einem heißen doppelten Espresso liiiieben.
Zu finden bei: Facebook.com/dulcedeleche.berlin

Mit „Sinn für die Sinne“ zur Schoko-Queen: Sandra Stops

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Pralinen aus der Manufaktur von Sandra Stops, mit ihrem Sitz in Berlin Mitte auf der Fischerinsel 10.
Sie war die heimliche Königin meiner Verkostungstour. Diese Pralinen sind sowas von cremig zart, fein im Geschmack und von einer wirklich sehr, sehr guten Couverture umhüllt – einfach nur exzellent. Ein wohl schon zehn Jahre alter Lichtblick am Berliner Pralinenhimmel, den ich erst jetzt wahrgenommen habe. Ich habe eine  Mango-Chili Praline verkostet und war im siebten Schokohimmel gelandet (ebenso meine Schwester!). Für die sinnlichen Pralinen-Süchtigen und sinnenden Schokoholiks unter euch, hier ist ihre Internet-Adresse  http://www.sinnfuerdiesinne.de

Immer wieder begeisternd: Bock & Gardener • von der Frucht zur Marmelade

12.-Wochentipp-_bock-und-gardener rahmen

Sie sind eigentlich alte Hasen, was die Befruchtung der Konfitüren-Landschaft Berlins betrifft, aber sie werden immer besser und besser. Ich habe die „Citrus sinensis aus Blutorangenfilets mit getrockneten Feigen“ verkostet. Was soll ich sagen, außer, dass meine Geschmacksnerven aber so was von einem umschmeichelnden GUUUUT getroffen wurden.
Und ihre Milchcremes von der „Dulce lactis Vanille Milchcreme“ mit Bourbon-Vanille bis hin zur „Dulce lactis Quadraginta tres Milchcreme mit Licor43™“ (diese enthält Alkohol) sind einfach nur legendär köööööstlich.
http://marmelade.berlin/     mit dem folgenden Link könnt ihr euch ihre vielfältige Auswahl anschauen: http://marmelade.berlin/download/orderlist.php?what=Bestellung

Wer hatte die beste Schokolade? – Sorry, ich kann nicht anders, hier bitte schön, die Auflösung vorweg: Wohlfarth Schokolade!

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Mei, was für ein berufener „Schokoladen-Handwerker“. Dieser passionierte Chocolatier hat seine Gläserne Schokoladen-Manufaktur (Bio-Qualität) in einem kleinen Laden in der Choriner Str. 37, Berlin Prenzlauer Berg.
Bei ihm haben mich seine  Kakao Salzstäbchen angelockt, das sind hauchdünne dunkle 70 % Schokoladenstäbchen mit 1 % Steinsalz. Gibt es auch in 50 %  Milchschokolade oder in 38 % weißer Schokolade. Die waren einfach zärtlich schmelzend, mit einem ganz feinen, salzigen Abgang, geschmacklich „wow“ und sehr köstlich. Dieser Mann weiß, wie man Schokolade behandeln muss und das schmeckt man einfach. Gutes liegt so nahe – und ich kannte seine Produkte nicht. Aber jetzt weiß ich wo ich wirklich gute und auch ausgefallene Schokolade herbekomme, wie z. B. Salami aus Schokolade, Nougat, Butter und Mandeln, mit oder ohne Rumrosinen oder wie wäre es mit einer Schallplatte aus Schokolade?  http://www.wohlfarth-schokolade.de/

Endlich, das Ende naht mit: Olivia Schokoladen & Tartes

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Diese Konditorin hat ihren Sitz in der Wühlischstraße 30, in Berlin Friedrichshain.
Hier haben wir die Kuchenpraline „Holunderröschen“ verkostet und ich muss sagen: Luftig, duftig und ein richtig guter ausgewogener Geschmack von Mandeln und Holunder, frei von irgendeinem künstlichen Nebengeschmack. Chapeau, für so ein kleines, aber feines Gebäck. Auch die kleinen Törtchen sahen uns alle so lockend, verlockend appetitlich an – schade, wir konnten eben nicht alles genüsslich schnabulieren, irgendwann hätte sonst der Zuckerschock eingesetzt … http://www.olivia-berlin.de/

Die Macarons (s. auch Foto oben) stammen von „Art Sucré“ –

Nina Junghans und ihr Team stellen – die mit einer zarten Cremeschicht zwischen den Doppelscheiben – kleinen, köstlichen, bunten französischen Mandelbaisers her und sehr schöne, farbige Themenkekse. Hier ihre Internetadresse: http://www.art-sucre.de/

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Die handgemachten „italienischen Schillerlocken“ (s. auch Foto oben) stammen von Crème caramel – ein klitzekleines Bistro, welches von Mo – Fr von 11 bis 19 Uhr, allerlei handgemachte Köstlichkeiten anbietet, von Frühstück, belegten Ciabattas bis hin zu Pasta, Törtchen und Dessert. Adresse: Pariser Str. 59, Berlin Wilmersdorf-Charlottenburg, U-BHF Spichernstrasse, Tel. 887 084 24

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Meine Lieben, ich hoffe der kleine Naschmarkt-Ausflug in die Welt des handgemachten „Süßen“ von kleinen Manufakturen aus Berlin hat euch inspiriert auch mal wieder selbst etwas Neues auszuprobieren und euch (vielleicht mit euren Gästen) davon genüsslich überraschen zu lassen.
Diese Leidenschaft und Liebe zum dem, was diese Menschen dort mit viel Leidenschaft und Begeisterung mit ihrem „Handwerk“ schaffen, hat mich stark berührt. Denn Begeisterung für das, was ich mache oder selbst herstelle fühlt sich dann einfach nur sowas von einem lustvollen, dankbaren und lebendigen GUUUUT an.
In diesem Sinne könnt ihr euch gleich an dem Rezept von der Mousse au Chocolat begeistert selbst versuchen…

6 – 8 Personen
Zutaten für den vierten Gang:
Das Mousse au Chocolat – eine klassische französische Nachspeise mit dunkler Schokolade

12.-wochentipp-mousse-mandelnr rahmen.

Zutaten:

  • 100 Gramm Bitterkuvertüre
  • 150 Gramm Vollmilch-Kuvertüre
  • 5 sehr große frische! Eigelb
  • 1 ½ EL          Puderzucker
  • 3                     Eiweiß
  • 312 ml           Sahne

Zubereitung:
1. Schokolade über dem warmen Wasserbad schmelzen.

2. Eier trennen, die Eigelb mit dem gesiebten Puderzucker bestreuen – stehen lassen.
(Achtung: Bitte nur sehr frische Eier verwenden und sorgfältig behandeln. Das fertige Mousse möglichst kühl, nicht länger als 3 Tage aufheben.)

3.  Eiweiß sehr fest schlagen und kühl stellen.  Sahne steif schlagen.

4.  Jetzt Eigelb und Puderzucker verquirlen (Schüssel ca. 25 cm hoch und breit)
Und sehr schnell die geschmolzene Schokolade mit einem Teigschaber zu dem Eiergemisch geben und alles sehr – sehr schnell verquirlen.
Dann das Eigelb-Puderzucker-Schokoladen-Gemisch mit der geschlagenen Sahne verschlagen.
Achtung bitte schnell und zügig arbeiten – da sonst die Schokolade am Boden haften bleibt.
Die Schokolade muss vom Boden weg!

5. Das Gemisch wird von der Konsistenz her wieder flüssiger und zum Schluss wird der feste Eischnee mit dem Schneebesen unter gehoben.

12.-wochentipp-mousse-gerührt rahmen.

6. Ich persönlich bevorzuge es die Mousse au Chocolat in kleine Gläser einzufüllen – Rand sorgfältig abwischen, falls bekleckert.
Die kleinen Teegläser von Ikea sind prima dafür geeignet oder die kleinen Weck-Gläser mit Deckel. Zum Schluss die Gläser mit Klarsichtfolie fest über den Rand ziehend verschließen – Achtung die Folie darf die Schokolade nicht berühren. Für 24 Stunden ab in den Kühlschrank.
Oder in eine große Glasschale einfüllen und am nächsten Tag mit zwei Esslöffeln zu eiförmigen Nockerln formen und auf Desserttellern mit etwas frischen Obst anbei dekoriert, anrichten.

12.-wochentipp-mousse löffel rahmen.7. Zur Feier nur noch Genießen – Genießen – Genießen
Guten Appetit!

Wie versprochen: Hier die PDF-Datei des gesamten Menüs.   4 Gang Menü Coq au Vin

Das Entree war:
Ein Seelen-Süppchen danach eine Seligsprechung mit Feldsalat

Freundschaft ist die Ehe der Seelen.
Voltaire (1694 – 1778), französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

Der Hauptgang war:
Mit Besonnenheit gewürzt

Die Wahrheit ist die Waagschale der Freundschaft.
Johann Georg Hamann (1730 – 1788), deutscher Philosoph und Schriftsteller

Der Nachtisch war:
Eine maßvolle Feinschmeckerei

Seinem Gefühle nicht misstrauen.
– Die frauenhafte Wendung, man solle seinem Gefühle nicht misstrauen, bedeutet nicht viel mehr als:
» man solle essen, was einem gut schmeckt. «
Dies mag auch, namentlich für maßvolle Naturen, eine gute Alltagsregel sein.
Andere Naturen müssen aber nach einem anderen Satze leben:
» Du musst nicht nur mit dem Munde, sondern auch mit dem Kopfe essen, damit dich nicht die Naschhaftigkeit des Mundes zugrunde richte. «
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 – 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller, Quelle: Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 1878-1880. Zweiter Band. Erste Abteilung. Vermischte Meinungen und Sprüche

Ich wünsche euch, eine lustvolle und achtsame Woche
In der ihr genussvoll – was auch immer –  genießen könnt
herzlichst eure Ute Weiss-Ding

Quelle: Das Rezept des Mousse au Chocolat stammt von meinem Freund Hubertus Lermann, einem begnadeten Koch, der im richtigen Leben einen Handwerks Betrieb hat.

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