Ein Salto Mortale von Moral und Ethik. Der Tugend eigene Sinn versus Eigensinn – die Moral als Kompass und die Ethik als Dirigent.


Einfach so – so einfach
Keineswegs nur in/zu Corona-Zeiten:
Des menschelnden Menschen Kompass der Moral
ist ganz und gar fein justiert – mit seiner moralischen Einsicht.
Dies bewahret ihn dabei gar löblich
seinen eigenen Sinn im Denken und Handeln.
Ob er vor Eigensinn geschützt dabei ganz uneigennützig?
Findet es selbst heraus…

Moral und Ethik versus Eigensinn, George Stubbs, 1724-1806

Moral – Der Ursprung einer Gesellschaft.
Einst hervorgerufen aus ungewissen Gefühlen:
Wie Hass, Angst oder Ekel.  

Moral – kulturelle Sitten einer Gesellschaft.
Geschaffen aus einer Summe von Werten und Vorstellungen.

Moral – Gott und Verstand sollen es richten.
Sittlich – Sittsam – mit göttlichen oder staatlichen Sanktionen.

Moral – mitbestimmend –
das menschelnde Verhalten & den Umgang im Miteinander.
Handlung moralisch gut oder unmoralisch böse?

Ein Fehler im menschelnden System – der Eigensinn.
Wo Missverständnisse und Unwissenheit wuchern
da finden falscher Stolz und gereizte Abwehr
stets selbstsüchtig ihren Anlass im Außen.
Eigensinn torpediert den Verstand und
der Kompass der Moral – verloren gegangen…

Fazit:
Lassen wir die Ethik
das methodische Nachdenken über die Moral
in unser täglich Dasein Einzug halten.  
Bewahren wir uns den eigenen Sinn für das Wesentliche
mit unseren realistischen inneren Werten –
hier in dem alltäglichen, mächtigen Weltgetriebe.

Einwand mit Achtung:
Von einer Welten Religion hin zu einer anderen,
es lauert hier ganz gar possierlich, die moralische Unterscheidung
in/mit dem, was sich dann „moralisch richtig und guuuut“ anfühlt…

Zu guter Letzt:
Moral, Eigensinn und der eigene Sinn – alles nur eine Illusion?

Ute Weiss-Ding